Donnerstag, 13. Dezember 2018

Neue CompTIA A+ Zertifizierungsprüfung in 2019 – Was verändert sich?




von Isabelle Trautmann

Im Jahr 2019 verändert CompTIA die Prüfung der bekannten A+ Zertifizierung. Die beiden Prüfungen der Zertifizierungen 220-901 und 220-902 sollen aufgrund von überholten Technologien und neuen Vorschriften angepasst werden. Außerdem ändert sich die Bezeichnung: 220-1001 und 220-1002.

Als CompTIA Platinum Partner gehört Firebrand zu den Ersten, die die neuen A+ Prüfungsziele realisieren.
Um Ihnen einen ersten Eindruck von den neuen Prüfungen zu verschaffen, haben wir mit CompTIA Ausbilder Jeremy Green, der Schulungen bei Firebrand durchführt, gesprochen.

CompTIA A+ 220-1001


Die erste Prüfung, die bewältigt werden muss, ist die A+ 220-901 Prüfung, die im Januar 2019 zu 220-1001 umbenannt wird.

In der aktualisierten Prüfung wird Wissen über aktuelle Hardware und neue Technologien abgefragt. Zu den Themen zählen unter anderem Peripheriegeräte, Networking und Fehlerbehebung. 

Dieses Update setzt einen größeren Fokus auf Systemspeicher und Speichergeräte wie SSDs und einen Schwerpunkt auf Computerspielsysteme. Die neue Prüfung wird auch Fragen über 3D-Druck enthalten.

„Die Prüfung 220-1001 ist keine neue, sondern eine verbesserte Prüfung. Die Absolventen sollten nicht mit einer großen Menge an Veränderungen insgesamt rechnen – es ist eher eine Verbesserung, um die Prüfung auf den neusten Stand zu bringen“, ergänzt Jeremy.

CompTIA A+ 220-1002


Die neue Prüfung 220-1002 enthält Updates zu Themen, die Betriebssysteme betreffen. Windows 7, 8 und 10 werden damit abgedeckt. Dies schließt auch Einschränkungen für das Ende der Lebensdauer und Updates für ältere Systeme ein.

Außerdem werden Updates zu Sicherheitsthemen vorgestellt, die es den Teilnehmern ermöglichen, ihr Wissen über Datenschutz zu vertiefen, wodurch die Cyberbedrohung abgewehrt werden kann.

„Es gibt auch zwei ganz neue Themen, die getestet werden“, sagt Jeremy. „Das erste neue Thema beschäftigt sich mit der Kenntnis der Betriebsverfahren und der Einhaltung von Vorschriften, darunter die der DSGVO (allgemeine Datenschutzverordnung) und die Reaktion auf Zwischenfälle.

Der zweite neue Abschnitt behandelt Skriptgrundlagen für Batch, Python, Java und Visual Basic und erfordert, dass die Teilnehmer strings, loops and integers untersuchen können. Für jeden, der in die Entwicklerrolle einsteigen möchte, ist dies wertvolles Wissen.“

Lesen Sie die vollständigen Prüfungsziele hier: