Montag, 3. September 2018

IPMA Zertifizierungen nach ICB 4: Was ist neu?


IPMA Zertifizierungen belegen tiefgehendes Wissen über alle Bereiche des Projektmanagements in Projekten jeder Größe. Dieses Jahr ist die neue Version ICB 4 veröffentlicht worden, durch die sich die Struktur und Inhalte der einzelnen IPMA Zertifizierungsprogramme signifikant ändern.

Wofür steht "IPMA"?


IPMA steht für International Project Management Association und ist ein weltweiter Dachverband für Zertifizierungen, Publikationen und Standards im Projektmanagement. Der Verband umfasst über 70 Mitgliedsgesellschaften – die in Deutschland tätige Gesellschaft und Zertifizierungsstelle ist die GPM (Deutsche Gesellschaft für Projektmanagement e. V.).

Die IPMA bietet Projektmanagement Zertifizierungen auf verschiedenen Stufen an (Level A-D) und richtet sich so an verschiedene Zielgruppen, von Berufseinsteigern bis hin zu erfahrenen Projektleitern.

Was bedeutet "ICB"?


Bisher dienten die sogenannten IPMA Competence Baselines als weltweit konsistente Richtlinien, um die einheitliche, hohe Qualität der Zertifizierungsprogramme auf nationaler Ebene zu gewährleisten. Dazu wurde die jeweils gültige ICB in den einzelnen Ländern separat umgesetzt.

In 2018 wurde die Individual Competence Baseline eingeführt (ICB 4), die nicht länger als Grundlage dient, die national einzeln umgesetzt wird, sondern als einheitlicher globaler Standard.

Was ist neu in IPMA Version ICB 4?


Für die neue IPMA ICB 4 wurden die aktuellsten Trends und Herausforderungen im Projektmanagement berücksichtigt und in einem komplett überarbeiteten IPMA Standard umgesetzt.

Die Richtlinie beschreibt die Kompetenzbereiche Practice, People und Perspective mit insgesamt 29 Kompetenzelementen in drei definierten Bereichen - nicht länger nur im Management einzelner Projekte, sondern auch in den Bereichen Programm- und Portfoliomanagement.

Erweitert wurden die Kompetenzelemente um sogenannte Key Competence Indicators (KCI) zur Messung der Ergebnisse. Im Mittelpunkt steht auch weiterhin der handelnde Mensch und seine Kompetenzen, neu berücksichtigt werden aber beispielsweise die Fähigkeiten, neben klassischen auch agile Methoden zu verwenden.

Verbessert wurde außerdem das mehrstufige Karrieremodell. Basiszertifikate und Vorleistungen werden für die darauf folgenden Stufen anerkannt und nahtlose Upgrades zwischen den Stufen ermöglicht.


IPMA Level D für Einsteiger


Während sich die Levels C bis A an erfahrenere Projektmanager richten, eignet sich Level D für alle Mitarbeiter in einem Projektteam und auch für Einsteiger ins Projektmanagement. Spezielle Vorerfahrungen werden nicht vorausgesetzt und alle wichtigen Bereiche des Projektmanagements in entsprechenden IPMA Level D Schulungen behandelt.

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