Montag, 20. April 2015

Die besten Zertifizierungen 2015 für die Cloud





Für IT-Professionals sind Zertifizierungen wertvoll, um das Know-how und die Fähigkeiten zu belegen, welche nachweisen, dass Sie auf dem aktuellen Stand der Technik sind. Ganz besonders wichtig sind sie in Bereichen, die sich sehr schnell verändern, wie z.B. Cloud Computing. Hier ist es essenziell, mit neuen Technologien Schritt zu halten, um das Veralten des Wissens zu vermeiden.

Cloud schließt heute hybride, öffentliche und private Technologien ein. Ebenso die Software und spezielle Hardware, die es diesen Systemen möglich macht, zusammenzuarbeiten. Unternehmen, die die
Vorteile dieser Systeme voll ausschöpfen wollen, müssen beim Aufbau, Betrieb und der Sicherung von Systemen auf fähige IT-Profis zurückgreifen.
Cloud etwas zu wörtlich genommen…
Bild von George Thomas, lizensiert unter Creative Commons


Zusammen mit einer offiziellen Zertifizierung kann Branchenerfahrung enorm dabei helfen, einen Job in Unternehmen zu finden, die Mitarbeiter mit Cloud-Erfahrung benötigen. Wenn Sie also Ihr Wissen um die Cloud erweitern wollen oder für dieses Jahr nach einer Technologie für einen Job-Wechsel suchen, dann könnten einige dieser Zertifizierungen genau das sein, was Sie brauchen. Erfahren Sie im Folgenden, welche Cloud-Zertifizierungen zu den besten 2015 gehören: 


1. CompTIA Cloud+

Die CompTIA Cloud+ Zertifizierung bescheinigt Ihr Cloud Know-how und belegt, dass Sie bewährte Verfahren aus der Praxis für die Arbeit in einer Cloud-Umgebung verstehen. 

Diese Zertifizierung wurde von
CompTIA entwickelt, um erfahrenen Netzwerk-, Speicher- und Daten-Administratoren einen Karriereschritt in Richtung cloud-fokussierter Funktionen zu ermöglichen. Daher wird empfohlen, dass Sie mindestens 2-3 Jahre Erfahrung in den Bereichen Netzwerk, Speicher oder Rechenzentrumsverwaltung haben und mit Hypervisor-Technologien vertraut sind. 

Mit Cloud+ belegen Sie, dass Sie:
  •  die verfügbaren Modelle der Cloud-Bereitstellung und deren Nutzen verstehen
  • die Infrastruktur für die Cloud bereitstellen, implementieren und betreiben können
  • Sicherheitstechniken erklären, bestimmen und implementieren können
  •  Überwachungsverfahren für Ressourcen implementieren und benutzen können

Cloud+ ist eine abgerundete Zertifizierung, die in einem großen Bereich von Jobs Verwendung findet; vom Cloud Ingenieur bis hin zum Business Analysten. 

Wenn für Sie die Cloud Technologie aus dem Blickwinkel Business und Technik interessanter ist, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf
CompTIA’s Cloud Essential Zertifizierung zu werfen. Diese alternative Zertifizierung konzentriert sich auf den Business-Wert der Cloud, die Schritte zur erfolgreichen Einführung und die Risiken und die Auswirkungen der Technologie.

2. Microsoft Specialist: Developing Microsoft Azure Solutions
Microsofts Public Cloud Service, Microsoft Azure, wird weltweit immer beliebter und wächst  mit 1.000 Neukunden pro Tag. Microsoft hat sich mit einer Investition von US$ 15 Milliarden in den Bau und Unterhalt der weltweiten Rechenzentren, in denen die Azure Plattform betrieben wird, klar zu Azure bekannt.
Um das Cloud Portfolio zu ergänzen und die Akzeptanz von Azure zu verstärken, hat Microsoft 2014 zwei weitere Specialist-Zertifizierungen eingeführt.
Die erste Zertifizierung - Developing Microsoft Azure Solutions - konzentriert sich auf IT-Entwickler mit Grundkenntnissen in der Implementierung und Überwachung von Microsoft Azure Lösungen.
Erlangen Sie diese Zertifizierung und Sie werden in der Lage sein, Ihre eigene virtuelle Netzwerkumgebung einzurichten, virtuelle Azure Maschinen zu erstellen, Azure Websites zu hosten und Ihre eigenen belastbaren Cloud-Anwendungen zu entwickeln.
Wenn Sie bereits über die MCSD: Web Application Zertifizierung verfügen, ist diese Zertifizierung ein fantastischer Weg Ihr Verständnis über die Azure Plattform abzurunden. 
Um diese Zertifizierung zu erlangen, müssen Sie die Microsoft Prüfung: 70-532 bestehen. Hinzu kommt, beide Zertifizierungen verlangen keine fachlichen Voraussetzungen, da sie nicht Teil des üblichen Zertifizierungsweges von Microsoft sind.


3. Microsoft Specialist: Implementing Microsoft Azure Solutions
Die zweite von Microsofts neuen Azure Specialist Zertifizierungen richtet sich an erfahrene IT-Professionals, die die Infrastruktur vor Ort steuern. Als solcher wird von Ihnen erwartet, dass Sie Virtualisierung, Netzwerk-Konfiguration, Active Directory und Datenbank-Konzepte verstehen.
Schließen Sie diese Zertifizierung ab und Sie belegen Ihre Fähigkeiten in:
  • der Implementierung und dem Management virtueller Netzwerke in Azure
  • der Planung und Erstellung von virtuellen Azure Maschinen
  • der Einrichtung und Konfiguration von Websites in Azure
  • dem Management, Backup und der Überwachung von Storage-Lösungen

Um diese Zertifizierung zu erlangen, müssen Sie die Microsoft Prüfung: 70-533 bestehen. Beide Specialist-Zertifizierungen verlangen keine fachlichen Voraussetzungen, da sie nicht Teil des üblichen Zertifizierungsweges von Microsoft sind.


4. VMware® vSphere 5.5
Wenn es um die Cloud geht, sind Erfahrungen in der Virtualisierung "sehr wichtig, schließlich machen diese Cloud Computing flexibler und verbessern die Nutzung", argumentiert Wendy Duarte, Vice President Recruiting bei
Mondo.

Da die Virtualisierung eine der grundlegenden Technologien des Cloud-Computing ist, ist es sicher keine Überraschung, dass eine Zertifizierung in diesem Bereich auf unserer Top 5 Liste steht. 
Mike Adams von VMware fasst die Beziehung zwischen Virtualisierung und der Cloud kurz und bündig so zusammen: "Die Virtualisierung ist ein fundamentales Element des Cloud-Computing und hilft, den Mehrwert des Cloud-Computing zu liefern... Cloud-Computing ist die Zurverfügungstellung von gemeinsam genutzten Computer-Ressourcen, Software oder Daten - als Service und bei Bedarf über das Internet."
Produkte wie der VMware vSphere erlauben es Unternehmen, ihre wuchernden Serverkosten zu senken, indem sie mehrere Betriebssysteme und Anwendungen auf einem einzigen Computer betreiben, auf den problemlos aus der Ferne zugegriffen werden kann. 
vSphere 5.5 beseitigt den Bedarf mehrere, suboptimale Server zu betreiben. Aber wie immer bedarf es fähiger IT-Profis, diese mächtige Technologie zu implementieren und zu managen. Um also Ihre Fähigkeiten in der Virtualisierung zu verbessern oder um die ersten Schritte in Richtung Virtualisierung in Ihrem Unternehmen einzuleiten, empfehlen wir einen Blick auf VMwares vSphere 5.5 Zertifizierung zu werfen. 

Lesen Sie
hier mehr zu vSphere 5.5, seien Sie sich aber bewusst, dass sich diese Zertifizierung mit der Veröffentlichung von vSphere 6 noch in diesem Jahr verändern kann.

5. Certificate of Cloud Security Knowledge (CCSK)

Sicherheit ist für Unternehmen sowohl vor als auch nach der Cloud-Migration entscheidend. Mit dem CCSK beweisen Sie, dass Sie mit Sicherheitsschwachstellen der Cloud umgehen können.

Die CCSK-Zertifizierung ist eine webbasierte Zertifizierung, die ein breites Wissen in der Sicherheit in der Cloud prüft und Themen wie Architektur, Governance, Compliance, Betrieb, Verschlüsselung und Virtualisierung beinhaltet.

Um diese Zertifizierung abzuschließen, müssen Sie die CCSK-Prüfung bestehen. Eine Multiple-Choice-Prüfung bestehend aus 60 Fragen, die in 90 Minuten beantwortet werden müssen. Lassen Sie sich nicht von dem "Open-Book-Verfahren" (es dürfen bestimmte Bücher verwendet werden) dieser Prüfung täuschen - Sie werden nicht genug Zeit haben, um jede Frage einzeln nachzuschlagen und trotzdem zu bestehen.

Es sollte festgehalten werden, dass die CCSK-Zertifizierung kein Ersatz für andere Cloud-Zertifizierungen ist. Stattdessen verstärkt die CCSK-Zertifizierung Ihre anderen Befähigungsnachweise, indem es Ihr Know-how und Ihre Kompetenz in der Sicherheit für das Cloud-Computing belegt.
Die CCSK-Zertifizierung ist eine gute, unterstützende Zertifizierung für IT-Profis, die über ISACA’s CISA Qualifikation verfügen. CISA betont, dass die CCSK-Zertifizierung den erforderlichen Kontext und Fokus bietet, um effektiv Cloud-Umgebungen zu auditieren.
Weiterhin kann die CCSK-Zertifizierung aufgrund der Parallelen zwischen den beiden Zertifizierungen zusammen mit (ISC)²’s CISSP eingesetzt werden. Zusätzlich baut die CCSK-Zertifizierung auf dem CISSP auf, indem Sie einen Kontext bietet, der für die Cloud wichtig ist.

Seit die Cloud Security Alliance ihr
Certificate of Cloud Security Knowledge (CCSK) erstmalig 2010 veröffentlichte, haben tausende von IT- und Sicherheits-Profis es als effektiven Weg zur Verbesserung Ihrer Fähigkeiten genutzt. 


Belegen Sie Ihr Wissen

Cloud Computing, einer von Gartners Top 10 Technologie-Trends für 2015, hat bereits
90 % der Unternehmen überzeugt, diese Technologie jetzt einzusetzen. Die flexible Skalierung der Kosten und die Kostensenkungen haben zu einer starken Nachfrage nach IT-Profis geführt, die die Cloud beherrschen. 

Die IDC berichtet, dass 65 % der IT-Abteilungen nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter finden, um Ihre Cloud-Projekte zu unterstützen. 


Jetzt brauchen Sie nur noch
die Qualifikationen, die beweisen, dass Sie diese nachgefragte Technologie beherrschen.

Über den Autor:
Sarah Neumann schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche an sich. Sarah Neumann hat 13 Jahre Erfahrung in der IT-Branche.

Montag, 13. April 2015

Microsoft stellt grundlegenden Support für Windows 7 ein





Der grundlegende Support für Windows 7, das weltweit beliebteste Betriebssystem, wurde vor kurzem eingestellt. 

Windows 7 befindet sich jetzt in der so genannten erweiterten Supportphase, welche erst am 14. Januar 2020 enden wird. Danach wird es Windows 7 so wie XP gehen und ein Betriebssystem ohne jeglichen weiteren Support sein.

 

Was bedeutet erweiterter Support? 

Seit dem 13. Januar 2015 befindet sich Windows 7 in der erweiterten Support-Phase. Das bedeutet, dass es ab diesem Tag nur noch Sicherheitsupdates gibt und kein darüber hinaus gehender Support mehr angeboten werden wird. 

Nutzer von Windows 7 erhalten also keine Fehlerbehebungsunterstützung mehr (außer im Sicherheitsfalle), Garantieansprüche können nicht mehr geltend gemacht werden und Designänderungen und Funktionsanfragen können ebenfalls nicht mehr bearbeitet werden. Neue Features wird es eben so wenig geben, wie technischer Support bei Problemen mit dem Betriebssystem.

Im Grunde genommen wird es keinerlei weitere nicht-sicherheitsbezogene Windows 7 Updates mehr geben. Von der Sicherheitsseite aus wird also auch in Zukunft (bis 2020) durch Windows Updates für den Schutz von Windows 7 gesorgt werden.

Die Windows Lebenszyklus Webseite bietet Ihnen weitere Informationen über anstehende Supportzyklen von Microsoft Desktop Betriebssystemen


Das weltweit beliebteste Betriebssystem 

Seit Oktober hat Microsoft den Verkauf von Windows 7 auslaufen lassen. Aber obwohl es nur noch Restbestände von dem Betriebssystemen im Handel gibt, besitzt das beliebteste Betriebssystem immer noch über 50% Marktanteil. Die Veröffentlichung von Windows 8 hat diesen hohen Marktanteil nicht sonderlich verändert, aber Erwartungen zufolge wird sich dies mit der Veröffentlichung von Windows 10 ändern. 

Falls Sie noch eine ältere Version von Windows verwenden, sollten Sie dieses Jahr über ein Upgrade nachdenken. Windows 10 wird in Kürze veröffentlicht werden und damit kehrt auch – neben anderen
Verbesserungen - das Startmenü in Windows zurück. Falls Sie bereits Windows 8 verwenden, können Sie kostenlos auf Windows 10 upgraden.


Erfahren Sie hier mehr über Windows 10.

Über den Autor:
Sarah Neumann schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche an sich. Sarah Neumann hat 13 Jahre Erfahrung in der IT-Branche.