Donnerstag, 1. Juni 2017

Sieben neue Microsoft MCSA und MCSE Zertifizierungen veröffentlicht



von Caroline Metzen

Microsoft hat die Veröffentlichung von sechs neuen MCSA und einer neuen MCSE Zertifizierung bekanntgegeben und erweitert damit die Bereiche Azure, Big Data, Business Intelligence (BI) und Dynamics.

Die neuen Zertifizierungen und Kurse unterstützen Microsoft Partner darin, Kenntnisse in den genannten Technologien zu erweitern und zu validieren.

Die veröffentlichten Zertifizierungen ermöglichen außerdem neue Zertifizierungspfade zu den bestehenden MCSEs, während die Fähigkeiten gleichzeitig an aktuelle Kompetenzbereiche angepasst werden können.

Die neuen Zertifizierungen


MCSA: Microsoft Dynamics 365

Der MCSA: Microsoft Dynamics 365 ist eine von drei neuen Dynamics 365 Zertifizierungen. Der MCSA belegt Ihre Expertise in den Bereichen Upgrade, Konfiguration und Anpassung der neuen Microsoft Dynamics 365 Plattform.

Zurzeit gibt es noch keine MOCs für diese Zertifizierung. Bis dahin unterrichten wir mit eigenen Firebrand Materialien, die Sie auf die folgenden zwei Prüfungen vorbereiten:
  • MB2-715: Microsoft Dynamics 365 Customer Engagement Online Deployment
  • MB2-716: Microsoft Dynamics 365 Customization and Configuration

Die Zertifizierung qualifiziert erfolgreiche Teilnehmer für Positionen als Dynamics 365 Entwickler, Implementierungsberater, Technical Support Engineer oder Systemadministrator.

Gleichzeitig dient dieser MCSA als eine der Voraussetzungen für den MCSE: Business Applications.

MCSA: Microsoft Dynamics 365 for Operations

Eine weitere neue Dynamics 365 Zertifizierung ist der MCSA: Microsoft Dynamics 365 for Operations, der sich auf die Fähigkeiten zum Management einer Microsoft SQL Server Datenbank und zur Einrichtung von Microsoft Dynamics 365 konzentriert.

Folgender MOC wird abgedeckt:
  • 20764: Administering a SQL Database Infrastructure

Für den zweiten Teil ist noch kein MOC vorhanden, im Firebrand Kurs wird daher eigenes Material verwendet.

Um die Zertifizierung zu erhalten, müssen folgende Prüfungen abgelegt werden:
  • 70-764: Administering a SQL Database Infrastructure
  • MB6-890: Microsoft Development AX Development Introduction

Die Zertifizierung belegt die nötige technische Kompetenz für Positionen beispielsweise als Dynamics 365 Entwickler, Solutions Architect oder Implementer.

Wie der MCSA: Microsoft Dynamics 365 ist auch diese Zertifizierung eine Vorstufe für den neuen MCSE: Business Applications.

MCSE: Business Applications

Eine MCSE Zertifizierung bescheinigt fortgeschrittene Kenntnisse einer Technologie. Der MCSE: Business Applications belegt die Kompetenz auf Expertenniveau in der Installation, dem Betrieb und dem Management von Microsoft Dynamics 365 Technologien in einer Unternehmensumgebung.

Um diese Zertifizierung zu erhalten, müssen Sie zunächst entweder den MCSA: Microsoft Dynamics 365 oder den MCSA: Microsoft Dynamics 365 for Operations erlangen. Anschließend wählen Sie eine der folgenden Prüfungen:
  • MB2-717: Microsoft Dynamics 365 for Sales
  • MB2-718: Microsoft Dynamics 365 for Customer Service
  • MB6-892: Microsoft Dynamics AX - Distribution and Trade
  • MB6-893: Microsoft Dynamics AX - Financials

Eine MCSE: Business Applications Zertifizierung eignet sich beispielsweise für Dynamics 365 Entwickler, Implementierungsberater, Technical Support Engineers oder Systemadministratoren.

MCSA: Big Data Engineering

Der MCSA: Big Data Engineering belegt Fähigkeiten in der Gestaltung und Implementierung von Big Data Engineering Workflows mit dem Microsoft Cloud System und Microsoft HD Insight.

Folgende MOCs werden abgedeckt:
  • 20775A: Perform Data Engineering on Microsoft HDInsight – erwartet 28/6/2017
  • 20776A: Engineering Data with Microsoft Cloud Services – erwartet im August 2017

Der MCSA schließt mit diesen Prüfungen ab:
  • 70-775: Perform Data Engineering on Microsoft HD Insight – zurzeit in Beta
  • 70-776: Engineering Data with Microsoft Cloud Services – erwartet in Q1 2018

Die Zertifizierung richtet sich an Data Engineers, Data Architects, Data Scientists und Data Developers.

Der MCSA ist eine Vorstufe für den MCSE: Data Management and Analytics.

MCSA: BI Reporting

Der MCSA: BI Reporting fokussiert das Verständnis von Datenanalysen mit Power BI. Vermittelt werden die Fähigkeiten zur Erstellung und Verwaltung von Enterprise Business Intelligence Lösungen.

Folgende MOCs werden abgedeckt:
  • 20778A: Analyzing Data with Power BI
  • 20768B: Developing SQL Data Models

Der MCSA schließt mit diesen Prüfungen ab:
  • 70-778: Analyzing Data with Power BI – erwartet in Q1 2018
  • 70-768: Developing SQL Data Models

Die Zertifizierung richtet sich an Datenbank-Professionals, die Enterprise BI Lösungen entwickeln und Daten mit alternativen Methoden darstellen müssen.

Der MCSA ist eine Vorstufe für den MCSE: Data Management and Analytics.

MCSA: Azure Database Development

Der MCSA: Azure Database Development beinhaltet die Kenntnisse zum Aufbau und zur Implementierung von NoSQL Lösungen mit DocumentDB und Azure Search für die Azure Data Platform.

Folgende MOCs werden abgedeckt:
  • 40441: Designing and Implementing Cloud Data Platform Solutions
  • 20777: Implementing NoSQL Solutions with DocumentDB and Azure Search – erwartet im August 2017

Der MCSA schließt mit diesen Prüfungen ab:
  • 70-473: Designing and Implementing Cloud Data Platform Solutions
  • 70-777: Implementing NoSQL Solutions with DocumentDB and Azure Search – erwartet in Q1 2018

Die Zertifizierung richtet sich an spezialisierte Professionals, die ihre Fähigkeiten in der Entwicklung von NoSQL Lösungen für die Azure Data Platform belegen möchten.

Der MCSA ist eine Vorstufe für den MCSE: Data Management and Analytics.

MCSA: Data Science

Diese Zertifizierung konzentriert sich auf Kenntnisse rund um Microsoft Azure sowie Big Data mit R Server und SQL R Services. Sie behandelt die Verarbeitung und Analyse großer Datenmengen mit R und die Nutzung von Azure Cloud Services zum Aufbau und Einsatz intelligenter Lösungen.

Folgende MOCs werden abgedeckt:
  • 20773A: Analyzing Big Data with Microsoft R – in Entwicklung
  • 20774A: Perform Cloud Data Science with Azure Machine Learning – in Entwicklung

Der MCSA schließt mit diesen Prüfungen ab:
  • 70-773: Analyzing Big Data with Microsoft R – zurzeit in Beta
  • 70-774: Perform Cloud Data Science with Azure Machine Learning – zurzeit in Beta

Die Zertifizierung ist eine Vorstufe für den MCSE: Data Management and Analytics und eignet sich vor allem für Data Science oder Data Analyst Positionen.


Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Firebrands Cybercrime-Training im BBC

Letzte Woche wurde Firebrands Cybercrime-Training in Großbritannien in den BBC Breakfast News vorgestellt.
Die Zuschauer erhielten einen exklusiven Einblick in das Training und die Ausbildung nicht-technischer Polizisten in den Bereichen Cybersecurity-Ermittlungen und forenische Techniken, um Cyberkriminelle aufzuspüren.

Der führende BBC Technologie-Reporter Rory Cellan-Jones begleitete ein Polizeiteam bei der Aufspürung eines simulierten Hacker-Verstecks, der Suche nach versteckten Geräten und der Sammlung forensischer Beweise, um den Cyberkriminellen zu identifizieren.




In Großbritannien wurden seit 2014 bereits 659 Polizisten von Firebrand im Cybercrime-Training ausgebildet.



Freitag, 28. April 2017

Was Sie über die DSGVO/GDPR wissen sollten



von Caroline Metzen

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (GDPR - General Data Protection Regulation) gilt ab dem 25. Mai 2018. Unternehmen sollten frühzeitig anfangen, sich auf die neuen Richtlinien vorzubereiten.

Im November 2016 wurde die Tesco Bank Opfer einer Cyberattacke, bei der 2,5 Millionen Pfund von mehr als 20.000 Kundenkonten gestohlen wurden. Sollte das Information Commissioner’s Office (ICO) entscheiden, dass Tesco sich nicht an vorgeschriebene Sicherheitsvorkehrungen gehalten hat, um persönliche Kundendaten zu schützen, droht eine Strafe von bis zu 500.000 Pfund. Unter der neuen EU-Verordnung können für einen solchen Verstoß dagegen bis zu 1,9 Milliarden Pfund fällig werden.

Ab Mai 2018 gilt die neue, strengere Datenschutz-Verordnung. Verstöße können hohe finanzielle Strafen nach sich ziehen. Unternehmen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern nutzen oder speichern, müssen daher entsprechende Vorbereitungen treffen.

Wir haben für Sie vorab die wichtigsten Dinge zusammengestellt, die Sie über die Verordnung wissen müssen, um sich auf die Implementierung in 2018 vorzubereiten.


1. Verstehen Sie, wen die DSGVO/GDPR betrifft


Sobald Sie mit Daten von EU-Bürgern zu tun haben, ist die DSGVO auf Sie anwendbar, unabhängig vom Standort Ihres Unternehmens. Für alle Unternehmen weltweit gilt in dem Fall der gleiche Sicherheitsstandard. Damit kann auch rechtlich gegen diese vorgegangen werden, egal in welcher geografischen Region sie ansässig sind.

Bereits 70% der Unternehmen rechnen damit, Ihre Ausgaben erhöhen zu müssen, um die neuen Vorschriften zur Datensicherheit erfüllen zu können. (Quelle: Ovum)


2. Verstehen Sie, was zu personenbezogenen Daten zählt


Die DSGVO weitet die Definition von personenbezogenen Daten aus. Der Data Protection Act 1998 (DPA) versäumte beispielsweise die Identifizierung von genetischen und biometrischen Informationen als personenbezogene Daten – die DSGVO berücksichtigt hingegen auch diese.

Die breite Definition bedeutet, dass nun fast alle Kundeninformationen zur Kategorie der “personenbezogenen Daten” zählen. Ihr Unternehmen muss die signifikanten Veränderungen der kommenden Regulierung verstehen, alle Daten ausreichend sichern und so Strafen vermeiden.

3. Prüfen Sie die AGB Ihres Unternehmens


Die DSGVO führt neue Richtlinien zur Notwendigkeit einer expliziten Einwilligung vor der Nutzung von Daten ein. Unternehmen sollen für die Aufforderung zur Einwilligung eine einfachere und verständliche Sprache wählen und deutlicher machen, wie die Daten verwendet werden. Zu lange, unklare und komplizierte AGB werden nicht mehr zugelassen.

EU-Bürger erhalten einen größeren Einfluss darauf, was mit ihren Daten passiert, einschließlich der Löschung und Weitergabe der Daten.

Eingeführt wird außerdem das Prinzip der Datenminimierung: Unternehmen dürfen Daten nicht länger behalten als unbedingt nötig. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass die Art der Datennutzung sich zu einem späteren Zeitpunkt im Vergleich zum ursprünglich vereinbarten Nutzungszweck ändert. Dazu müssen Unternehmen zukünftig noch einmal gezielt nach Erlaubnis fragen.

4. Sie müssen Privacy Impact Assessments durchführen


Nach der DSGVO/GDPR müssen für jedes Projekt, bei dem ein Risiko von Datenschutzverstößen besteht, Privacy Impact Assessments (PIAs) durchgeführt werden.

Projekte, die mit personenbezogenen Informationen zu tun haben, dürfen nicht gestartet werden, bevor eine Risikoeinschätzung vorgenommen wurde. Ihr Unternehmen muss eng mit einem Datenschutzbeauftragten zusammenarbeiten, um Compliance in allen Projekten zu gewährleisten.

Sicherheit muss als Kernvoraussetzung in allen Projekten implementiert werden.

5. Sie könnten einen Datenschutzbeauftragten benötigen


Die EU DSGVO macht Richtlinien nicht länger von der Unternehmensgröße oder Mitarbeiterzahl abhängig.

Wenn Ihre Organisation in eines der folgenden drei Szenarien passt – beschrieben in Artikel 37 – ist es Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten einzusetzen. Die Benennung eines Datenschutzbeauftragten ist notwendig, wenn die Kernaktivitäten Ihrer Organisation eine der folgenden Tätigkeiten beinhalten:
  • Verarbeitung personenbezogener Daten durch Behörden
  • Regelmäßige und systematische Überwachung von Personen
  • Umfangreiche Verarbeitung besonderer Daten, z.B. biometrischer oder genetischer Daten

Die Aufgabe des Datenschutzbeauftragten ist es, die betriebliche Compliance zu den Regularien zu überwachen und alle Ergebnisse an die höchste Management-Ebene zu berichten. Eine Studie der International Association of Privacy Professionals (IAPP) schätzt, dass in den nächsten zwei Jahren weltweit 75.000 Datenschutzbeauftragte bzw. Data Privacy Officers (DPOs) eingesetzt werden müssen.

Für diejenigen mit mindestens zwei Jahren Erfahrung im Bereich Datenschutz eignet sich beispielsweise die Certified Data Protection Officer Zertifizierung, um die Kenntnisse zur Erfüllung der Datenschutzverordnung zu erlangen.

6. Regelmäßiges Reporting und Monitoring ist notwendig


Zusätzlich zum Umgang mit Daten regelt die DSGVO auch die Art und Weise, wie Ihr Unternehmen bei einem Sicherheitsvorfall oder Verstoß reagieren muss.

Dies beinhaltet die Notwendigkeit, Datenschutzverletzungen innerhalb von 72 Stunden nach der Entdeckung an die lokalen Datenschutzbehörden zu melden.

Auf diese Weise werden Organisationen dazu angehalten, proaktiv bei der Identifizierung und dem Reporting von Sicherheitsvorfällen vorzugehen. Tools und Prozesse müssen eingesetzt werden, um ein entsprechendes Monitoring rund um die Uhr zu ermöglichen.


Bereiten Sie sich jetzt vor


Sie haben noch etwa ein Jahr Zeit, um sich auf die DSGVO/GDPR vorzubereiten. Wie beschrieben können umfangreiche Änderungen an der Art, wie Ihr Unternehmen Daten sammelt, bearbeitet, sichert und teilt, notwendig sein, um weitreichende finanzielle Strafen zu vermeiden.


Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.

Donnerstag, 30. März 2017

Das ist die diesjährige Gewinnerin von Free Training for Life

Die vierte Runde unseres „Free Training for Life“ Gewinnspiels ist beendet. Mehr als 14.000 Teilnehmer aus 104 Ländern haben an der Verlosung teilgenommen – der Gewinner kann alle Kurse aus unserem Portfolio kostenlos für den Rest seines Lebens besuchen.

Nach den Gewinnern Mario, Joseph und Darren aus den letzten drei Jahren wurde jetzt das Gewinnerlos der vierten Runde gezogen!

And the Winner is…


Die Gewinnerin der Runde 2016/2017 ist Jennifer Hamling-Hills! Jennifer ist Projektkoordinatorin in Großbritannien und erhält ab jetzt kostenfreien Zugang zu einer Vielzahl intensiver, professioneller Trainings verschiedener führender Anbieter – einschließlich Microsoft, EC-Council, CompTIA, ISACA, Cisco, The Open Group, AXELOS und viele weitere.

"Unglaublich, ich muss mich erst noch beruhigen! Es war ein bisschen surreal für mich, als ich in die engere Wahl gekommen bin, während ich Urlaub in Spanien gemacht habe. Am nächsten Tag wurde mir Bescheid gegeben, das war fantastisch. Ich bin immer noch ganz aufgeregt", sagt Jennifer.


"Die neuen Fähigkeiten helfen mir und meinem Lebenslauf, viel attraktiver für mögliche Arbeitgeber zu werden und meine Gehaltsmöglichkeiten in den kommenden Jahren zu steigern. Ich bin zu 100% fokussiert auf meine neuen Lernziele."

Womit anfangen?


Mit mehr als einem Jahrzehnt an Arbeitserfahrungen im Projektmanagement wollte Jennifer schon immer offizielle Qualifikationen für Ihre Kenntnisse erlangen.

Jennifers erstes Ziel ist die PRINCE2 Foundation and Practitioner Zertifizierung, um die Implementierung von skalierbaren, prozessbasierten Ansätzen des Projektmanagements zu erlernen.
Außerdem interessant für sie sind die PRINCE2 Agile und die BCS International Diploma in Business Analysis Zertifizierungen. Auf lange Sicht möchte sie gerne einige professionelle Microsoft Trainings ablegen, um ihre SharePoint und Office 365 Fähigkeiten zu erweitern und zu belegen.

"Das ist für mich der Start von etwas Großem. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen."

Schließen Sie sich Jennifer an!


Die neue Runde unseres Gewinnspiels hat gerade gestartet. Schließen Sie sich Jennifer an und nutzen Sie Ihre Chance auf kostenloses Training für den Rest Ihres Lebens.

Hier können Sie teilnehmen. Erhöhen Sie Ihre Chancen und erhalten Sie zusätzliche Lose, indem Sie Ihre persönliche URL mit Freunden und Familie teilen.




Freitag, 17. März 2017

Die besten IT-Security Zertifizierungen



von Caroline Metzen

Das Thema IT-Security ist nach wie vor hochaktuell – der wachsenden Anzahl an professionell ausgeführten Hackerangriffen und Cyberkriminalität sind im vergangenen Jahr zahlreiche Unternehmen und sogar internationale Großkonzerne zum Opfer gefallen.

Die besten IT-Security Zertifizierungen
Auf dem Markt wird daher eine Vielzahl von Security Zertifizierungen angeboten, um IT Professionals entsprechend zu schulen und zu qualifizieren. Die verschiedenen Zertifizierungen eignen sich dabei für unterschiedliche Schwerpunkte, Technologien und Vorkenntnisse.

Finden Sie in unserer Kurzübersicht heraus, welche Qualifikation für Informationssicherheit und Cybersecurity am besten zu Ihnen passt!


  • (ISC)2 CISSP: Der CISSP ist eine der bekanntesten und anspruchsvollsten Zertifizierungen in der IT-Security. Die Zertifizierung ist ideal für Professionals im IT-Management und in CISO Positionen, die fortgeschrittene Fähigkeiten sowohl in der Technik als auch im Management von Sicherheitsfragen benötigen.
  • EC-Council Certified Ethical Hacker: Ethische Hacker simulieren Angriffe auf unternehmenseigene Systeme und Netzwerke, um bestehende Sicherheitslücken aufzudecken und zu schließen. Die wichtigste Qualifikation in diesem Bereich ist der Certified Ethical Hacker von EC-Council.
  • EC-Council Certified Security Analyst (ECSA): Die ECSA Zertifizierung baut auf den Grundlagen des CEH auf und vertieft das Wissen über Penetration Tests und die Analyse von Schwachstellen in Organisationen.
  • (ISC)2 Certified Cloud Security Professional (CCSP): Während der Markt für Cloud Computing weiter wächst, werden zunehmend Professionals mit Cloud Security Skills gesucht, um mit den aufkommenden Sicherheitsproblemen umzugehen. Die Qualifikation als CCSP liefert Ihnen detaillierte Kenntnisse über die Sicherheit von Informationen und Daten in Cloud Umgebungen.
  • DEKRA Datenschutzbeauftragter: Wenn Sie sich stärker auf den Bereich Datenschutz und deutsche Gesetze in diesem Bereich konzentrieren möchten, können Sie sich als Fachkraft für Datenschutz zertifizieren lassen. Sie lernen alles über die Grundlagen und Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten in Organisationen.
  • ISACA Certified Information Security Manager (CISM): Diese Zertifizierung eignet sich vor allem für Professionals mit Management-Verantwortung. Erfahrene Führungs- und Fachkräfte erhalten die Fähigkeiten, Sicherheitskonzepte in Unternehmen zu gestalten, umzusetzen und zu steuern.
  • ISACA Certified Information Systems Auditor (CISA): Für diese Qualifikation werden Kenntnisse im Bereich IS-Audit, Revision, Kontrolle und Sicherheit vermittelt. Der CISA gilt als einer der wichtigsten, weltweit anerkannten Standards für Auditing-Experten.
  • CompTIA Security+: In einer Security+ Schulung erhalten Sie alle wichtigen Sicherheitsgrundlagen und –fähigkeiten. Idealerweise verfügen Sie bereits über eine CompTIA A+ und/oder Network+ Zertifizierung oder gleichwertige Vorkenntnisse.

Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.

Freitag, 24. Februar 2017

5 Fakten über IT-Security, die Sie kennen sollten



von Caroline Metzen

"Cyberkriminalität ist die größte Bedrohung für jedes Unternehmen der Welt", sagt Ginni Rometty, CEO von IBM. Wenn Sie nicht bereits an der Sicherheit Ihrer Organisation arbeiten, sollten Sie umgehend damit anfangen. Lesen Sie hier die Top 5 Fakten zum Thema IT-Security – und warum der Schutz Ihres Unternehmens nicht länger warten sollte.

1. Cyberkriminalität verursacht Kosten in Höhe von 2,8 Billionen Euro pro Jahr (Juniper Research)

Cyberangriffe sind teuer. Unternehmen, die in den vergangenen Jahren Opfer von Cyberkriminalität geworden sind, mussten deutliche Gewinneinbußen feststellen. Eine erfolgreich ausgeführte DDoS Attacke beispielsweise zwingt Ihre Systeme offline und kostet Sie bis zu 120.000 Euro pro Stunde.

Im Jahr 2016 hat Cyberkriminalität um 22% zugenommen – Angriffe auf große Unternehmen wie beispielsweise Yahoo, Netflix oder die Deutsche Telekom gingen durch die Medien. Für 2017 wird ein weiterer Anstieg erwartet.

2. Ausgaben für Cybersecurity von rund 960 Milliarden Euro bis 2021 (CSO Online)

Immer mehr Unternehmen realisieren die Notwendigkeit, mehr für Cybersecurity-Produkte auszugeben, beispielsweise für Software oder Trainings. In 2016 wurden weltweit mehr als 7,7 Milliarden Euro für Informationssicherheit ausgegeben (Gartner).

Doch es ist noch viel zu tun: Immer noch sagen drei Viertel der IT-Verantwortlichen in deutschen Unternehmen, dass Ihre Sicherheitsarchitektur dringend erneuert werden müsste. 63 Prozent geben an, mit veralteten Sicherheitslösungen zu arbeiten (Studie von Ponemon Institue/Citrix).

3. Mehr als 1,5 Millionen unbesetzte Stellen bis 2020 (ISC)² 

Die Nachfrage nach qualifizierten Cybersecurity-Professionals auf dem Markt wächst, ohne dass der komplette Bedarf gedeckt werden kann. Der Mangel an ausgebildeten Sicherheitsexperten sorgt für immer mehr unbesetzte Stellen in diesem Bereich – obwohl das durchschnittliche Gehalt eines CISSP zertifizierten Experten international bei 73.750 Euro liegt (ITJobsWatch).

Unternehmen haben aus diesem Grund Schwierigkeiten, notwendige Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren. Laut einer Studie von Cybersecurity Ventures sind die größten Hürden bei der Durchführung von Security Projekten mangelnde Expertise und nicht ausreichend geschultes Personal.

4. Vier Milliarden Menschen online bis 2020 (Microsoft)

Bis 2020 soll sich die Zahl der Internetnutzer verdoppeln. Da 91% der Cyberattacken mit E-Mail Phishing beginnen (Mimecast), steigen die Chancen auf erfolgreiche Angriffe für Hacker enorm, je mehr Menschen online vernetzt sind. Mitarbeiter eines Unternehmens sollten entsprechend geschult werden, um Sicherheitslücken zu vermeiden.

AXELOS hat im letzten Jahr beispielsweise herausgefunden, dass 75% der großen britischen Unternehmen und etwa ein Drittel der Kleinunternehmen in 2015 mit durch eigenes Personal verursachten Sicherheitsverletzungen zu tun hatten. Etwa die Hälfte der Schäden durch Cyberkriminalität im gleichen Jahr ging auf menschliche Fehler innerhalb der Unternehmen zurück.

Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, Ihr Cybersecurity Wissen zu testen, ist beispielsweise EC-Councils Certified Secure Computer User (CSCU) Test.

5. Bis 2020 müssen 200 Milliarden IoT-Geräte gesichert werden (Intel)

Die Zahl der Geräte, die mit dem Internet verbunden ist, steigt weiter. Ob Thermostat oder Kühlschrank - alle vernetzten Geräte sind eine Gelegenheit für Hacker, in Ihre Home-Netzwerke einzudringen.

Der kürzliche DNS Provider Dyn Hackerangriff basierte auf 100.000 gehackten IoT Geräten. Die Geräte wurden von der Malware Mirai attackiert, die gezielt nach IoT Geräten sucht, welche noch ihre voreingestellten Passwörter verwenden.

Wie gut kennen Sie sich mit IT-Security aus?

Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.

Mittwoch, 25. Januar 2017

Diese Microsoft Prüfungen werden in 2017 eingestellt



von Caroline Metzen

2016 war für Microsoft ein Jahr mit vielen Veränderungen. Für alle wichtigen Microsoft Plattformen wurden neue Versionen und Technologien eingeführt, die neue Zertifizierungen und Prüfungen mit sich bringen. Im September 2016 wurde außerdem eine umfangreiche Umstrukturierung der Microsoft Zertifizierungen angekündigt. 13 bestehende MCSD und MCSE Zertifizierungen werden daher am 31. März 2017 eingestellt.

Diese wurden durch fünf neue Zertifizierungen ersetzt und die Notwendigkeit der Rezertifizierung abgeschafft. Die Prüfungen und Lehrpläne der alten MCSE und MCSD Zertifizierungen bleiben jedoch bestehen und wurden den neuen Zertifizierungen als Wahlprüfungen zugeordnet.

In dieser Übersicht sehen Sie alle Prüfungen, die in 2017 eingestellt werden.


Dynamics

Mit der Veröffentlichung von Dynamics 365, das die bestehenden CRM und ERP Plattformen kombiniert, wurden zahlreiche Prüfungen rund um CRM 2013 und AX 2012 bereits zum Jahreswechsel eingestellt.

Einstellung am 31. Dezember 2016
MB2-700: Microsoft Dynamics CRM 2013 Applications
MB2-701: Extending Microsoft Dynamics CRM 2013  
MB2-702: Microsoft Dynamics CRM 2013 Deployment  
MB2-703: Microsoft Dynamics CRM 2013 Customization and Configuration
MB5-705: Managing Microsoft Dynamics Implementations
MB6-700: Microsoft Dynamics AX 2012 R2 Project
MB6-702: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 Financials  
MB6-703: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 Trade and Logistics
MB6-704: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 CU8 Development Introduction
MB6-884: Microsoft Dynamics AX 2012 Lean Manufacturing  
MB6-885: Microsoft Dynamics AX 2012 Public Sector
MB6-886: Microsoft Dynamics AX 2012 Process Manufacturing Production and Logistics
MB6-889: Microsoft Dynamics AX 2012 Service Management

Einstellung am 31. März 2017
MB6-701: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 Retail  
MB6-705: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 CU8 Installation and Configuration


SharePoint

Obwohl bereits die neue Version SharePoint Server 2016 verfügbar ist, ist eine Einstellung der Prüfungen zu SharePoint 2013 derzeit noch nicht in Planung. Lediglich die Rezertifizierungsprüfungen für die MCSE und MCSD Zertifizierungen wird es in Zukunft nicht mehr geben, da eine Rezertifizierung wie früher nicht mehr notwendig ist.

Einstellung am 31. März 2017
70-383: Rezertifizierung für MCSE: SharePoint  
70-384: Rezertifizierung für MCSE: Communication  
70-385: Rezertifizierung für MCSE: Messaging  
70-517: Rezertifizierung für MCSD: SharePoint Applications


SQL Server

Wie bei SharePoint werden auch im Bereich SQL nur die Rezertifizierungsprüfungen eingestellt. Die Prüfungen zu SQL Server 2012 bleiben, zusätzlich zu den neuen Versionen SQL Server 2014 und 2016, erst einmal bestehen.

Einstellung am 31. März 2017
70-469: Rezertifizierung für MCSE: Data Platform  
70-470: Rezertifizierung für MCSE: Business Intelligence


Visual Studio und .NET

Im Bereich Visual Studio werden unter anderem die Prüfungen 70-354 und 70-355 zusammen mit der Zertifizierung MCSD: Universal Windows Platform eingestellt. Stattdessen gibt es zukünftig die neue Prüfung 70-357: Developing Mobile Apps, die im neuen MCSA: Universal Windows Platform enthalten ist.

Einstellung am 31. März 2017
70-354: Universal Windows Platform – App Architecture and UX/UI  
70-355: Universal Windows Platform – App Data, Services, and Coding Patterns
70-490: Rezertifizierung für MCSD: Windows Store Apps Using HTML5
70-491: Rezertifizierung für MCSD: Windows Store Apps Using C#  
70-494: Rezertifizierung für MCSD: Web Applications  
70-499: Rezertifizierung für MCSD: Application Lifecycle Management

Einstellung am 31. Juli 2017
70-488: Developing SharePoint Server 2013 Core Solutions  
70-489: Developing SharePoint Server 2013 Advanced Solutions


Windows

Den MCSA: Windows 8.1 gibt es seit dem 31. Dezember nicht mehr, gleichzeitig wurden damit auch die zugehörigen Prüfungen 70-687 und 70-688 eingestellt.

Einstellung am 31. Dezember 2016
70-687: Configuring Windows 8.1
70-688: Supporting Windows 8.1
70-689: Upgrading Your Skills to MCSA Windows 8
70-692: Upgrading Your Windows XP Skills to MCSA Windows 8


Windows Server

Das Ende des MCSA: Windows Server 2008 wurde bereits mehrfach geplant und wieder abgesagt. Nach 8 Jahren ist diese Zertifizierung endgültig veraltet und die Einstellung der zugehörigen Prüfungen 70-640, 70-642 und 70-646 für den 31. Juli 2017 angesetzt.

Einstellung am 31. März 2017
70-980: Rezertifizierung für MCSE: Server Infrastructure
70-981: Rezertifizierung für MCSE: Private Cloud

Einstellung am 31. Juli 2017
70-640: TS: Windows Server 2008 Active Directory, Configuring
70-642: TS: Windows Server 2008 Network Infrastructure, Configuring
70-646: Pro: Windows Server 2008, Server Administrator


Sonstige

Einstellung am 31. Januar 2017
74-697: OEM Preinstallation

Einstellung am 31. März 2017
70-673: TS: Designing, Assessing, and Optimizing Software Asset Management (SAM)

Einstellung am 31. Juli 2017
70-243: Administering and Deploying System Center 2012 Configuration Manager



Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.