Freitag, 9. September 2016

Das neue Cisco CCNA Routing & Switching Update



von Caroline Metzen

Im Mai kündigte Cisco einige grundlegende Änderungen an der wichtigsten Zertifizierung des Herstellers an: Der CCNA Routing & Switching wurde von Version 2 auf 3 aktualisiert. Alles, was Sie über die neue und verbesserte Version wissen müssen, finden Sie hier.

Was ist der CCNA Routing & Switching?


Die Routing & Switching Zertifizierung zielt darauf ab, die Kenntnisse zur Installation, Ausführung und Fehlerbehebung von kleinen bis mittelgroßen Unternehmensnetzwerken zu vermitteln. Auch die Grundlagen über Netzwerksicherheit und komplexe Verbindungen werden behandelt. Der Kurs setzt sich aus den gleichwertigen Teilen ICND1 (CCENT) und ICND2 (CCNA) zusammen.

Warum hat die CCNA Routing & Switching Zertifizierung ein Update erhalten?


Cisco aktualisiert die führenden Kurse und Zertifizierungen normalerweise alle vier bis fünf Jahre. Pim Leemans, Cisco Instructor, vermutet weitere Gründe für die Umgestaltung der Zertifizierung. „Die Art, wie wir lernen, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Im Gegensatz zu früher gibt es weniger Theorie und mehr Learning-by-Doing“. Cisco berücksichtigt diese Entwicklung durch die Einführung der Discovery und Challenge Labs, welche die Teilnehmer durch praktische Übungen schulen und testen. Laut Cisco soll das Update der Routing & Switching Zertifizierung außerdem die Weiterentwicklung der Technologien berücksichtigen und IT Professionals mit einem „Verständnis von Software definiertem Networking (SDN) und der Integration von virtualisierten Ressourcen in Unternehmensnetzwerk-Architekturen“ ausrüsten.

Wie sehen die Änderungen aus?


Interconnecting Cisco Network Devices Part 1 (ICND1)
Prüfung 100-105 ICND1 (vorher: 100-101 ICND1)

Interconnecting Cisco Network Devices Part 2 (ICND2)
Prüfung 200-105 ICND2 (vorher: 200-101 ICND2)

Composite CCNA
Prüfung 200-125 CCNA (vorher: 200-120 CCNA)

Neben den neuen Prüfungsnummern ändern sich auch die Inhalte der Routing & Switching Zertifizierung.

Von ICND1 v2.0 zu ICND1 v3.0:


Pim Leemans sieht die größte Änderung im Modul ICND1 darin, dass RIP als einziges Routingprotokoll behandelt wird sowie einige Bereiche des Gerätemanagements von ICND2 zu ICND1 verschoben werden.

Kernthemen, die entfernt oder verschoben wurden:

  • OSPF (single area) und andere OSPF Themen wurden zu ICND2 verschoben, während nun RIP für die Einführung der CCENT Teilnehmer in IP Routingprotokolle genutzt wird.
  • Dual Stack wurde entfernt, da vielfältige IPv4 und IPv6 Transition-Technologien verwendet werden.
  • Cisco Express Forwarding (CEF) wurde entfernt.

Kernthemen, die hinzugefügt wurden:

Im ICND1 wurden einige neue Themen hinzugefügt oder ergänzt. Dazu gehören beispielsweise die Auswirkungen und Interaktionen von Infrastrukturkomponenten wie Firewalls, Access Points und Wireless Controllern oder die Behandlung einer Collapsed Core Architektur anstelle der traditionellen Drei-Schichten-Architektur. Anycast wurde zur Liste von IPv6 Addressierungstypen hinzugefügt und RIPv2 für IPv4 dient als primärer Fokus für Routingprotokolle. Außerdem werden jetzt Kenntnisse des Link Layer Discovery Protocol (LLDP) benötigt, da ein L2 Discovery Protocol zusätzlich zum Cisco Discovery Protocol verwendet wird.

Alle Inhalte finden Sie im ICND1 Lehrplan.

Von ICND2 v2.0 zu ICND2 v3.0:


Laut Pim Leemans hat sich ICND2 vor allem dadurch verändert, dass veraltete Technologien wie Frame Relay durch Multi-Link PPP und PPPoE ersetzt wurden. Die herausfordernden Themen EBGP, RADIUS und Tacacs+ Authentifizierung werden nun auch behandelt.

Kernthemen, die entfernt wurden:

  • Frame Relay und Serial WAN Technologie wurden entfernt.
  • Von den First Hop Redundancy Protocols bleibt nur HSRP (VRRP und GLBP wurden entfernt).

Kernthemen, die hinzugefügt wurden:

Als neue Themen wurden beispielsweise DMVPN, Site-to-Site VPN und Client VPN zur Nutzung im Unternehmen hinzugefügt. Außerdem werden Path Trace Applikationen für ACLs verwendet, einer essentiellen neuen Netzwerkapplikation, die durch das Application Policy Infrastructure Controller – Enterprise Module (APIC-EM) ermöglicht wird. Damit kann die Fehlerbehebung und Einrichtung von komplexen ACL Lösungen automatisiert werden.

Weitere neue Themen finden Sie im ICND2 Lehrplan.


Weitere Informationen zu den Lehrplanänderungen:



Was passiert mit den alten Prüfungen?


Die Prüfungen 100-101 ICND1 und 200-120 CCNA können in Zukunft nicht mehr abgelegt werden. Die Deadline für die ICND2 Prüfung ist am 24. September.

Kann ich die Prüfungen kombinieren?


Ja – wenn Sie bereits über die ICND1 (CCENT) Zertifizierung in Version 2 verfügen, können Sie die ICND2 (CCNA) Prüfung in Version 3 ablegen und erhalten so die CCNA Zertifizierung.


Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.

Donnerstag, 1. September 2016

Firebrand ist "EC-Council Accredited Training Centre of the Year 2016"!

Bei den EC-Council Global Awards 2016 ist Firebrand Training erneut zum Accredited Training Centre of the Year (Europe) ernannt worden. Damit erhöht sich die Gewinnserie auf acht Jahre in Folge, dank unseres kontinuierlichen Engagements für höchste Qualität innerhalb unseres kompletten Portfolios an EC-Council Kursen.

Dies beinhaltet beispielsweise den weltweit anerkannten Certified Ethical Hacker (CEH) und die neue Certified Chief Information Security Officer (CCISO) Zertifizierung. Als offizieller EC-Council Trainingspartner bietet Firebrand immer die aktuellsten Zertifizierungskurse an.


Firebrands Lead Instructor für EC-Council Kurse, Richard Millet, erhielt den EC-Council Circle of Excellence Award. Damit wurde er zum vierten Mal von EC-Council ausgezeichnet – er war bereits zum "Instructor of the Year 2014" ernannt und in den Circle of Excellence in 2011 und 2015 aufgenommen worden.


Robert Chapman, Mitgründer von Firebrand Training, sagte zu den neuen Auszeichnungen:

"Wir freuen uns sehr, zum achten Mal in Folge zum EC-Council Accredited Training Centre of the Year ernannt worden zu sein. Hier bei Firebrand sind wir stolz darauf, beschleunigtes Lernen auf höchstem Niveau anzubieten. Unser Ziel ist es, diejenigen Fähigkeiten und Kenntnisse zu vermitteln, die unsere Kunden zum Schutz ihrer Unternehmen vor der wachsenden Bedrohung durch Cyberkriminalität benötigen.

Von EC-Council ausgezeichnet zu werden, ist eine Ehre und zeigt uns, dass wir unsere Versprechen auch weiterhin erfüllen."

Jay Bavisi, Präsident von EC-Council, äußerte sich zu den Preisen:

"Einige der besten Trainingsorganisationen weltweit repräsentieren EC-Council. Diese haben erneut die Vereinbarung höchster Qualität demonstriert und daher dieses Jahr wieder Auszeichnungen gewonnen."


Wie die Auszeichnungen vergeben werden


Aus über 700 Trainingscentern, 107 Ländern und zahlreichen EC-Council zertifizierten Trainern hat Firebrand den "Accredited Training Centre of the Year Award (Europe)" und den "Instructor Circle of Excellence (Europe) Award" erhalten. Firebrand und Richard Millet haben die umfangreichen Kriterien von EC-Council in allen Punkten erfüllt, um als eines der besten Center und einer der besten Trainer Europas ausgezeichnet zu werden.

Die Auszeichnung "Accredited Training Centre of the Year" wird an Trainingscenter vergeben, die das höchste Level an Information Security Trainings anbieten, wie im Certified Ethical Hacker, Computer Hacking Forensics Investigator, Network Security Administrator und im ECSA.

Der "Instructor Circle of Excellence (Europe) Award" zeichnet Instruktoren aus, die die Best Practices der Branche verkörpern und gleichzeitig zu einem wachsenden Wissensstandard rund um Information Security beitragen.



Montag, 22. August 2016

4 Schritte auf dem Weg zum Ethical Hacker



von Caroline Metzen

Immer mehr Unternehmen sind auf der Suche nach sogenannten „White Hat“ Hackern bzw. Ethical Hackern, um sich gegen externe Angriffe zu schützen und Sicherheitslücken in den IT-Systemen zu schließen.

Photo Credit - The Preiser Project
White Hat Hacker identifizieren Schwachstellen in Systemen und Netzwerken. So können diese behoben werden, bevor es zu einem Angriff durch Black Hat Hacker kommt, die ebenjene Schwachstellen zu ihren Gunsten ausnutzen und erhebliche Schäden anrichten können.

Eine Karriere als ethischer Hacker ist begehrt – die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind gut, die Aufgabenstellungen herausfordernd und spannend. Wie man ein ethischer Hacker wird, erfahren Sie in diesen vier Tipps:

1) Sich zertifizieren lassen


Es gibt eine breite Auswahl an IT Security Zertifizierungen für alle Erfahrungslevel, vom Anfänger bis zum Experten, sowie mit verschiedenen Ausrichtungen und thematischen Schwerpunkten. Im speziellen Bereich des Ethical Hacking fällt die Wahl jedoch leicht: Die EC-Council Certified Ethical Hacker (CEH) Zertifizierung ist nach wie vor der höchste und international anerkannte Standard für ethische Hacker. Viele Stellenangebote werden inzwischen sogar explizit für CEH-zertifizierte Ethical Hacker ausgeschrieben.

Die aktuellste Version von CEH, v9, wurde Ende 2015 herausgegeben. Darin werden alle neuen Techniken und Methoden umfangreich abgedeckt, basierend auf der Expertise von weltführenden Experten im EC-Council (International Council of Electronic Commerce Consultants). CEH-Teilnehmer erhalten einen Einblick in mehr als 2.200 Hacker-Tools.

Jahrzehntelange Berufserfahrung ist nicht notwendig. EC-Council empfiehlt zwei Jahre Erfahrung in der IT Security oder andere relevante IT-bezogene Qualifikationen.

2) Einen Kurs belegen


Oft haben Sie bei einer Zertifizierung die Wahl, entweder einen Kurs abzulegen oder sich das Wissen im Selbststudium anzueignen. Beim CEH ist es jedoch nicht leicht, den Lernstoff im Selbststudium zu behandeln – gleichzeitig ausreichend Übung zu erhalten und sich dennoch im Rahmen gültiger Gesetze zu bewegen, ist sehr schwierig und nicht immer möglich.

In diesem Fall ist es daher sinnvoll, einen offiziellen CEH Kurs zu belegen, in dem die benötigten Fähigkeiten mit den 140 verschiedenen Labs und Übungen von EC-Council trainiert werden. Darin wird eine große Bandbreite an möglichen Sicherheitsschwachstellen abgedeckt und so eine realistische Praxisumgebung zur Verfügung gestellt.

3) Kreativ sein


Ethisches Hacken ist ein kreativer und erforschender Prozess. Es gibt zwar eine Reihe an Standardtools und –techniken, die ethischen Hackern vertraut sein sollten, eine kreative Einstellung und fast schon „kindliche“ Neugierde und Entdeckerfreude ist aber ebenso essentiell. Immer wieder müssen Sie unerwartete Wege finden, bestehende Methoden anzuwenden und Hintertüren aufzudecken, die jeder andere übersieht.

CEH Kurse legen einen Schwerpunkt darauf, Ihnen beizubringen, wie ein Hacker zu denken. Danach ist es jedoch Ihre Aufgabe, die rote Pille zu nehmen und zu erkunden, wie tief das Kaninchenloch reicht…

4) Verantwortung zeigen


Genauso wichtig wie die Kreativität ist ein stark ausgeprägtes Verantwortungsgefühl. Ethische Hacker erlernen dieselben Techniken, die Black Hat Hacker für bösartige Angriffe nutzen. Vor einem Kurs müssen die Teilnehmer daher eine Erklärung unterschreiben, ihr neu erworbenes Wissen nicht zu missbrauchen.

Unerlaubtes und schädliches Hacking ist strengstens verboten. Stellen Sie zu jedem Zeitpunkt sicher, nur in echte Systeme einzudringen, wenn Sie die explizite Erlaubnis des Besitzers haben!


Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.

Donnerstag, 4. August 2016

Welche Projektmanagement-Zertifizierung ist die Richtige?



von Caroline Metzen


Es gibt viele Möglichkeiten, um sich als Projektmanager zertifizieren zu lassen. Gerade bei Stellenausschreibungen im höheren Managementbereich wird oft nach Bewerbern gesucht, die Ihre Projektkenntnisse durch Zertifizierungen belegen können. Das ist keine Überraschung – immer mehr Studien bescheinigen zertifizierten Professionals bessere Organisationsfähigkeiten in Bezug auf Workload, Budget und Zeit. Diese Fähigkeiten führen zu einer höheren Erfolgsrate von Projekten im Unternehmen. Laut einer Studie von PWC werden 80% aller erfolgreichen Projekte von zertifizierten Projektmanagern durchgeführt.

Gründe für eine Projektmanagement-Zertifizierung gibt es also genug – aber welche ist die Richtige? Die Auswahl ist groß, und jede Zertifizierung konzentriert sich auf eine besondere Auswahl an Fähigkeiten. Erfahren Sie in unserer Übersicht, was die verschiedenen Zertifizierungen bieten und welche am besten für Sie geeignet ist.

PRINCE2 Foundation und Practitioner Zertifizierung


Ursprünglich vom UK Office of Government Commerce entwickelt, ist PRINCE2 mittlerweile zu einer der bekanntesten Projektmanagement-Methoden Europas und zur beliebtesten Zertifizierung in diesem Bereich geworden, mit mehr als 1 Million PRINCE2 zertifizierten Professionals weltweit.

Die PRINCE2 Methode verfolgt vor allem eine produktorientierte Planung und fokussiert die Aufteilung eines Projektes in mehrere Stufen sowie die Erhöhung der Kontrolle und Flexibilität. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der definierten organisatorischen Struktur, um jegliche Unsicherheiten und Missverständnisse in der Kommunikation zu vermeiden. Der standardisierte Ansatz kann auf nahezu jedes Projekt angewendet werden.

PRINCE2 ist in zwei separate Stufen unterteilt: Foundation und Practitioner. Firebrand ist dabei der einzige Trainingsanbieter der Welt, der beide Stufen kombiniert in einem einzelnen, dreitägigen PRINCE2 Kurs anbietet.

PRINCE2 Agile Zertifizierung


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PRINCE2 Agile kombiniert die standardisierte Methode von PRINCE2 mit der Anpassungsfähigkeit von Agile. Agile-Fähigkeiten können dabei helfen, die Schritte in einem Prozess noch effektiver zu gestalten und Projekte schneller abzuschließen.

Daher ist die PRINCE2 Agile Zertifizierung vor allem für diejenigen hilfreich, die häufig an Projekten mit knappen Zeitrahmen und Deadlines arbeiten. Dies betrifft zum Beispiel schnelllebige Umgebungen mit einem hohen Durchlauf an kleineren Projekten, oder das Management großer Projekte mit zwingend einzuhaltenden Deadlines.

Lean Six Sigma Zertifizierungen


Lean Six Sigma konzentriert sich auf die Verringerung der Fehlerzahl und Minimierung von verschwendeten Ressourcen in Projekten. Prozesse werden durchgehend optimiert, um sie so effizient wie möglich durchzuführen. Dazu wird eine definierte Infrastruktur auf jeder Stufe des Projekts eingerichtet und anschließend im Qualitätsmanagement überwacht. Den Prozessen werden quantifizierbare, finanzielle Ziele zugeordnet, um den Erfolg messbar zu machen.

Ziele erreichen mit Lean Six Sigma
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Lean Six Sigma Zertifizierungen eignen sich vor allem für Manager von Projekten, die überwiegend anhand von Effizienz und finanziellem Erfolg gemessen werden. Die Fähigkeiten, auf die sich diese Zertifizierung konzentriert, zielen auf die Verbesserung statistischer Erfolgsraten und der allgemeinen Effizienz ab.

Innerhalb von Lean Six Sigma gibt es verschiedene Abstufungen. Der Yellow Belt ist die Einstiegszertifizierung in Lean Six Sigma und beinhaltet die Grundlagen sowie erste Management-Tools, die zur Implementierung von Lean Six Sigma in Projekten benötigt werden.

Der Green Belt vermittelt vor allem die Anwendung der Lean Six Sigma Methoden und Verhaltensweisen. Projektmanager mit mehr als 18 Monaten Erfahrung können direkt mit dem Green Belt starten, ohne vorher den Yellow Belt abzulegen.

Der Black Belt richtet sich an fortgeschrittene Projektmanager und sorgt für langfristige Verbesserungen von Projektmanagement-Prozessen und Bereichen wie der Kostenkontrolle, Kundenzufriedenheit und Performance Processing. Die Geschwindigkeit und die Qualität von Projekten können unmittelbar beeinflusst werden.

PMP Zertifizierung


PMIs PMP ist eine weitere wichtige Projektmanagement-Zertifizierung. Die Zertifizierung wurde in den USA entwickelt und vermittelt PMIs weltweit anerkannten Projektmanagement-Standard. Dieser umfasst Techniken zur Evaluierung und Optimierung von Projekten nach dem sogenannten PMBoK (Project Management Body of Knowledge), welcher eine Reihe von Aspekten des Projektmanagements abdeckt.

Auch diese Zertifizierung ist auf die meisten Projekte anwendbar. Vorausgesetzt werden aufgrund der hohen Schwierigkeitsstufe von PMP allerdings mindestens fünf Jahre Projektmanagement-Erfahrung. Damit eignet sich PMP vor allem für fortgeschrittene Projektmanager, die ihre bestehenden Fähigkeiten weiter aufbessern und belegen möchten.

CAPM Zertifizierung


Eine Einstiegsalternative von PMI ist die Certified Associate in Project Management (CAPM) Zertifizierung. Darin werden ähnliche Themen behandelt wie im PMP. CAPM ist damit eine gute Option für weniger erfahrene Manager, um in eine Projektmanagement-Karriere einzusteigen und dafür benötigte Fähigkeiten kennen zu lernen.

PSM Zertifizierung


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Die Scrum.org Professional Scrum Master Zertifizierung ist vor allem darauf ausgerichtet, Hindernisse und Schwierigkeiten in Teams zu beseitigen. Behandelt werden beispielsweise die individuelle Dynamik innerhalb von Teams und das Team-Coaching. Das Ziel der Scrum Zertifizierung ist es, die Produktivität und Effizienz eines Teams zu steigern und so die Gesamterfolgsrate von Projekten zu verbessern.

Der Professional Scrum Master ist ideal für Manager, die für größere oder schnelllebige Teams verantwortlich sind. Scrum Master Kurse beinhalten viele interaktive Übungen und Aufgaben, sodass die vermittelten Fähigkeiten im Nachhinein leichter am Arbeitsplatz integriert werden können.


Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.

Dienstag, 19. Juli 2016

Die exklusivsten IT-Security Trainingsprogramme der Welt!

Firebrand Training veröffentlicht ein neues Produkt: Firebrand Max. Dahinter verbirgt sich eine Reihe von speziell gestalteten, intensiven Luxus-Trainingsprogrammen, die hochwertige Kenntnisse zusammen mit Premium Serviceleistungen bereitstellen - mit Helikopterflug, persönlichem Koch und Unterbringung in einer schottischen Burg.

Jeder Aspekt der Firebrand Lernerfahrungen wurde maximiert:

Noch schneller


Jedes Programm kombiniert bis zu fünf offizielle und intensive Zertifizierungskurse. Exklusiver Privatunterricht von einem erfahrenen Trainer ermöglicht maßgeschneidertes Training für jede individuelle Anforderung.

Aktuellste Technologien und besonders schnelle Breitband-Verbindungen beschleunigen das Lernen noch mehr, während Prüfungen vor Ort und persönliche Prüfungsaufsicht das Kurspaket vervollständigen.

Noch luxuriöser


Wir kümmern uns um jedes Ihrer Bedürfnisse, sodass Sie sich vollständig auf Ihr Training konzentrieren können. Sie werden per Helikopter zum luxuriösen Aikwood Tower in der idyllischen Landschaft Schottlands geflogen. Der Standort bietet völlige Abgeschiedenheit, um in absoluter Ruhe zu trainieren und Prüfungen abzulegen.


Ein persönlicher Koch stellt Ihnen speziell zubereitete Mahlzeiten zur Verfügung und versorgt Sie so mit frischer Energie. Ein eigenes technisches Supportteam ist rund um die Uhr verfügbar und stellt die störungsfreie Verfügbarkeit aller Systeme für das Training sicher.

Noch mehr enthalten


Im All-Inclusive Kurspaket ist sogar noch mehr enthalten. Ein einziger Preis beinhaltet:

  • Komfortable Reise – Helikopter und Transport durch einen Chauffeur zum Trainingsstandort und zurück
  • Verpflegung – Alle Mahlzeiten, Getränke und Snacks werden speziell von Ihrem persönlichen Koch zubereitet
  • Unterkunft – Bis zu 25 Übernachtungen im luxuriösen Aikwood Tower
  • Training – Persönlicher Unterricht
  • Prüfungsgutscheine und Kursmaterialien – Einschließlich persönlicher Prüfungsaufsicht
  • Techniksupport – 24 Stunden Support zur Sicherstellung aller Systeme

Die ersten Firebrand Max Programme


Die drei neuen Firebrand Max Programme sind auf den Bereich Cybersecurity spezialisiert und auf Senior Security-Positionen abgestimmt - Chief Information Security Officer, Security Architect und Ethical Hacker.

Vermittelt werden hochwertige Fähigkeiten, um auf den bedrohlichen Anstieg von gezielter Cyberkriminalität reagieren zu können. Die Programme kombinieren offizielle Kurse von anerkannten Herstellern wie EC-Council, ISACA und (ISC)2.

Zur Entscheidung, mit Cybersecurity-Programmen zu starten, sagt Emma Seaman, UK Managing Director:

„Die Entscheidung war offensichtlich. Cyberattacken werden immer häufiger und raffinierter. Der potentielle Schaden durch diese Attacken auf moderne vernetzte Unternehmen ist besorgniserregend. Mit einem steigenden Anteil der Verkäufe durch Online Transaktionen kann ein FTSE 500 Unternehmen, das plötzlich offline ist, bis zu 11 Millionen Pfund Umsatz am Tag verlieren.

Die Nachfrage nach Cybersecurity Experten in Senior-Positionen, um Unternehmen vor diesen Attacken zu schützen, war noch nie größer. Die Firebrand Max Cybersecurity-Programme wurden entwickelt, um ebenjene benötigten Experten aufzubauen, in einer Branche, die mit einem wachsendem Mangel an Fachkenntnissen zu kämpfen hat.“

Auf die Cybersecurity Kurse soll eine Reihe weiterer Programme folgen, die sich auf die Themen Cloud und Development fokussieren werden.

Um mehr über Firebrand Max zu erfahren, besuchen Sie unsere Website.



Donnerstag, 30. Juni 2016

Diese Microsoft Prüfungen und Zertifizierungen werden bald eingestellt!




von Caroline Metzen

Das ändert sich in den nächsten Monaten: Microsoft hat angekündigt, welche Prüfungen nach der Veröffentlichung neuer Technologien eingestellt werden.


Nach der Einführung neuer Technologien wie SharePoint 2016, SQL Server 2016 und der bevorstehenden Veröffentlichung von Windows Server 2016 gibt es jetzt die ersten zugehörigen Prüfungen und Zertifizierungen.

Diese Entwicklung bedeutet gleichzeitig das Ende für eine große Zahl an Prüfungen und Zertifizierungen, welche die nun veralteten Technologien betreffen. 55 Microsoft Prüfungen und 29 Microsoft Zertifizierungen sollen bald nicht mehr verfügbar sein.

Diese Veränderungen sind für die kommenden Monate geplant:

Windows Prüfungen

Mit der Veröffentlichung der zweiten Windows 10 Prüfung, 70-698: Installing and Configuring Windows 10, gibt es jetzt einen vollständigen Zertifizierungsweg zum MCSA: Windows 10. Die vorhergegangene Windows 8 Voraussetzung entfällt damit und die Prüfungen 70-687 und 70-688 werden eingestellt.

Geplant war dies bereits für den 31. Juli 2016, jetzt wurde der Zeitraum bis zur Einstellung aber erneut verlängert.

Einstellung am 31. Dezember 2016
70-687: Configuring Windows 8.1
70-688: Supporting Windows 8.1
70-689: Upgrading Your Skills to MCSA Windows 8
70-692: Upgrading Your Windows XP Skills to MCSA Windows 8

Einstellung der Zertifizierung:
MCSA: Windows 8

Windows Server Prüfungen

Seit kurzem gibt es die Technical Preview 5 zu Windows Server 2016, und drei MOCs wurden für den MCSA: Windows Server 2016 veröffentlicht:

20740: Installation, Storage, and Compute with Windows Server 2016
20741: Networking with Windows Server 2016
20742: Identity with Windows Server 2016

Da Windows Server 2008 damit nun schon zwei Versionen und 8 Jahre alt ist, ist es keine Überraschung, dass die zugehörigen Prüfungen bald nicht mehr angeboten werden sollen.

Einstellung am 31. Dezember 2016 (verlängert)
98-365: Windows Server Administration Fundamentals

Einstellung am 31. Juli 2017
70-640: TS: Windows Server 2008 Active Directory, Configuring
70-642: TS: Windows Server 2008 Network Infrastructure, Configuring
70-646: Pro: Windows Server 2008, Server Administrator

Einstellung der Zertifizierung:
MCSA: Windows Server 2008

SharePoint Prüfungen

Im Bereich SharePoint hat sich noch nicht viel getan, insbesondere was die Einführung von SharePoint 2016 angeht. Im Januar 2016 wurde aber bereits die Einstellung der SharePoint 2010 MCTS und MCITP Prüfungen angekündigt.

Hinzu kommt die geplante Einstellung der MCSD: SharePoint Applications Prüfung zur Rezertifizierung. Will Microsoft damit die Rezertifizierungspflicht abschaffen, oder sogar die ganze Zertifizierung? Das wird sich noch herausstellen.

Einstellung am 31. Juli 2016
70-573: TS: Microsoft SharePoint 2010, Application Development
70-576: PRO: Designing and Developing Microsoft SharePoint 2010 Applications
70-667: TS: Microsoft SharePoint 2010, Configuring
70-668: PRO: Microsoft SharePoint 2010 Administrator

Einstellung am 31. März 2017
70-517: Recertification for MCSD: SharePoint Applications

Einstellung der Zertifizierungen:
MCTS / MCITP SharePoint 2010 Configuring / Administrator
MCTS / MCPD SharePoint 2010 Developer

SQL Server Prüfungen

Die Einführung von SQL Server 2016 hat bisher nichts an der geplanten Einstellung der SQL Server Zertifizierung Upgrade-Prüfungen von SQL Server 2008 geändert. Und das, obwohl bereits drei neue MCSA SQL Server 2016 Zertifizierungen entwickelt wurden:

MCSA: SQL Server 2016 - Database Administration
MCSA: SQL Server 2016 - Database Development
MCSA: SQL Server 2016 - Business Intelligence Development

Im Januar 2016 wurde bekannt gegeben, dass es bei dem Einstellungsdatum der alten Prüfungen am 31. Juli 2016 bleibt.

Einstellung am 31. Juli 2016
70-432: Microsoft SQL Server 2008, Implementation and Maintenance
70-448: Microsoft SQL Server 2008, Business Intelligence Development and Maintenance
70-457: Transition Your MCTS on SQL Server 2008 to MCSA: SQL Server 2012, Part 1
70-458: Transition Your MCTS on SQL Server 2008 to MCSA: SQL Server 2012, Part 2

Einstellung der Zertifizierungen:
MCITP Database Administrator - SQL Server 2008
MCITP Business Intelligence Developer - SQL Server 2008
Upgrade to MCSA SQL Server

Visual Studio und .NET Prüfungen

In den Bereich Visual Studio und .NET kommt Bewegung: Eine ganze Liste von Einstellungsplänen wurde bekannt gegeben. Auch hier sind wieder Prüfungen für Rezertifizierungen enthalten. Das macht die Möglichkeit noch wahrscheinlicher, dass Microsoft bestehende Rezertifizierungsanforderungen aufgibt.

Außerdem wird eine Reihe an Prüfungen zur Universal Windows Platform, Azure und SharePoint 2013 eingestellt, was gleich mehrere Zertifizierungen betrifft.

Einstellung am 31. Juli 2016
70-511: TS: Windows Applications Development with Microsoft .NET Framework 4
70-513: TS: Windows Communication Foundation Development with Microsoft .NET Framework 4
70-515: TS: Web Applications Development with Microsoft .NET Framework 4
70-516: TS: Accessing Data with Microsoft .NET Framework 4
98-379: Software Testing Fundamentals

Einstellung am 30. September 2016
70-481: Essentials of Developing Windows Store Apps Using HTML5 and JavaScript
70-482: Advanced Windows Store App Development Using HTML5 and JavaScript
70-484: Essentials of Developing Windows Store Apps Using C#
70-485: Advanced Windows Store App Development Using C#
70-490: Recertification for MCSD: Windows Store Apps Using HTML5
70-491: Recertification for MCSD: Windows Store Apps Using C#
70-492: Upgrade Your MCPD: Web Developer 4 to MCSD: Web Applications
70-499: Recertification for MCSD: Application Lifecycle Management

Einstellung am 31. März 2017
70-354: Universal Windows Platform – App Architecture and UX/UI
70-355: Universal Windows Platform – App Data, Services, and Coding Patterns
70-487: Developing Microsoft Azure and Web Services
70-488: Developing SharePoint Server 2013 Core Solutions
70-489: Developing SharePoint Server 2013 Advanced Solutions

Betroffene Zertifizierungen/Einstellung der Zertifizierungen:
MCSD: Universal Windows Platform
MCSD: SharePoint 2013 Applications
MCSD: Web Applications
MTA Software Testing Fundamentals
MCTS: Microsoft .NET Framework 4, Windows Applications
MCTS: Microsoft .NET Framework 4, Web Applications
MCTS: Microsoft .NET Framework 4, Service Communication Applications
MCTS: Microsoft .NET Framework 4, Data Access

Microsoft Dynamics Prüfungen

Auch im Bereich Dynamics gibt es viele Änderungen. Aufgrund der neuen Versionen von Dynamics CRM und AX werden zahlreiche Prüfungen für die Dynamics AX 2012 und Dynamics CRM 2013 Plattformen eingestellt.

Dies hat Auswirkungen auf eine große Anzahl von Specialist Zertifizierungen, die mit der Dynamics Plattform zusammenhängen. Die Änderungen werden alle für Ende 2016/Anfang 2017 erwartet.

Einstellung am 31. Dezember 2016
MB2-700: Microsoft Dynamics CRM 2013 Applications
MB2-701: Extending Microsoft Dynamics CRM 2013
MB2-702: Microsoft Dynamics CRM 2013 Deployment
MB2-703: Microsoft Dynamics CRM 2013 Customization and Configuration
MB5-705: Managing Microsoft Dynamics Implementations
MB6-700: Microsoft Dynamics AX 2012 R2 Project
MB6-702: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 Financials
MB6-703: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 Trade and Logistics
MB6-704: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 CU8 Development Introduction
MB6-884: Microsoft Dynamics AX 2012 Lean Manufacturing
MB6-885: Microsoft Dynamics AX 2012 Public Sector
MB6-886: Microsoft Dynamics AX 2012 Process Manufacturing Production and Logistics
MB6-889: Microsoft Dynamics AX 2012 Service Management

Einstellung am 31. März 2017
MB6-701: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 Retail
MB6-705: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 CU8 Installation and Configuration

Einstellung der Zertifizierungen:
Specialist: Microsoft Dynamics CRM 2013 Applications
Specialist: Extending Microsoft Dynamics CRM 2013
Specialist: Microsoft Dynamics CRM 2013 Deployment
Specialist: Microsoft Dynamics CRM 2013 Customisation and Configuration
Specialist: Microsoft Dynamics AX 2012 R2 Project
Specialist: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 Retail
Specialist: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 Financials
Specialist: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 Trade and Logistics
Specialist: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 CU8 Development Introduction
Specialist: Microsoft Dynamics AX 2012 R3 CU8 Installation and Configuration
Specialist: Microsoft Dynamics AX 2012 Lean Manufacturing
Specialist: Microsoft Dynamics AX 2012 Public Sector
Specialist: Microsoft Dynamics AX 2012 Process Manufacturing Production and Logistics
Specialist: Microsoft Dynamics AX 2012 Service Management
Specialist: Managing Microsoft Dynamics Implementations

Andere Prüfungen

Einstellung am 30. September 2016
70-673: TS: Designing, Assessing, and Optimizing Software Asset Management (SAM)

Einstellung am 31. Januar 2017
74-697: OEM Preinstallation


Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.


Donnerstag, 16. Juni 2016

Was ist MCSA?



von Caroline Metzen


MCSA steht für Microsoft Certified Solutions Associate. Die Bezeichnung wird in einer Reihe von Zertifizierungen für Microsofts wichtigste Plattformtechnologien verwendet, einschließlich Windows Server, Windows Desktop, SQL Server und Office 365.

Die verschiedenen MCSA Zertifizierungen setzen sich jeweils aus mehreren Einzelprüfungen zusammen. Eine MCSA Zertifizierung wird nach dem Bestehen aller Einzelprüfungen erreicht und belegt wichtige technische Fähigkeiten zur Gestaltung und zum Einsatz von Lösungen für die jeweilige Microsoft Technologie. Die Qualifikation kann anschließend zur Microsoft Certified Solutions Expert (MCSE) Zertifizierung weitergeführt werden.

Dieses Video liefert einen vollständigen Überblick über das Microsoft Zertifizierungsprogramm:


Aktuelle MCSA Zertifizierungen


Zurzeit existieren folgende MCSA Zertifizierungen zu den Microsoft Kerntechnologien:

MCSA: Windows Server 2012 belegt die Kernfähigkeiten in Bezug auf Windows Server 2012 und qualifiziert zur Arbeit als System-Admin oder Spezialist für Computernetzwerke.

MCSA: Windows Server 2008 bestätigt die Fähigkeiten, mit der alten Windows Server 2008 Plattform zu arbeiten. Diese Zertifizierung wird bald eingestellt.

MCSA: Windows 10 beinhaltet die Konfiguration, Verwaltung und Wartung eines Windows 10 Unternehmenssystems. Die Zertifizierung qualifiziert für die Position eines Computer Support Spezialisten.

MCSA: Windows 8 wird im Juli 2016 eingestellt. Diese Qualifikation belegt die Fachkenntnisse zur Konfiguration, Verwaltung und Wartung eines Windows 8 Unternehmenssystems.

MCSA: SQL Server 2012/14 wurde aktualisiert und an SQL Server 2012 und 2014 angepasst. Die Zertifizierung beinhaltet die Fähigkeiten, eine SQL Datenbank zu verwalten, zu implementieren und Abfragen zu schreiben. Dieser MCSA qualifiziert für die Arbeit als Datenbankentwickler oder Datenbankanalyst.

MCSA: Office 365 beweist die Fähigkeit zur Migration und Verwaltung von Geschäftsapplikationen in der Cloud mit Office 365. Die Qualifikation eignet sich für Positionen als Cloud Applications Administrator mit Schwerpunkt auf Office 365 Applikationen zur Steigerung der Geschäftsproduktivität, wie Exchange, SharePoint und Skype for Business.

MCSA: Linux on Azure beinhaltet die Fähigkeiten zur Gestaltung, Architektur, Implementierung, Administration und Wartung von cloudbasierten Linux Systemen auf der Azure Plattform.

In dieser Grafik von Microsoft sind die verschiedenen Zertifizierungswege im Detail abgebildet (Klick zum Vergrößern):



Zukünftige MCSA Zertifizierungen


Da Microsoft laufend neue Kerntechnologien entwickelt, wird auch das Portfolio von MCSA Zertifizierungen angepasst, um die neuesten Plattformen abzudecken. Mit der Veröffentlichung von SQL Server 2016 und der bevorstehenden Einführung von Windows Server 2016 werden folgende Qualifikationen für die zweite Hälfte von 2016 erwartet:

MCSA: Windows Server 2016 behandelt die neueste Version des Serverbetriebssystems, welches eine bessere Integration für Cloud Technologien verspricht. Die neue Zertifizierung belegt die Kernfähigkeiten zur Verwaltung von Windows Server 2016, legt gleichzeitig aber einen größeren Schwerpunkt auf die Cloud Integration innerhalb der Azure Plattform.

MCSA: SQL Server 2016 deckt die Fachkenntnisse zur Verwaltung der neuen Datenbankplattform ab. Der Fokus entwickelt sich hin zur Cloud, mit einem stärkeren Schwerpunkt auf individuellen Bereichen wie Business Intelligence, Datenbankadministration und Datenbankentwicklung.


Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.