Freitag, 14. Juli 2017

Microsoft 365 und Microsoft Azure Stack angekündigt

Auf der Microsoft Partnerkonferenz Inspire 2017 hat Microsoft diese Woche Microsoft 365 vorgestellt – ein neues Set kommerzieller Angebote, das Office 365, Windows 10 und Enterprise Mobility + Security kombiniert.

"Microsoft 365 ist eine komplette, intelligente und sichere Lösung, um Unternehmen und deren Mitarbeiter auszustatten", schreibt Judson Althoff, Executive Vice President, Worldwide Commercial Business bei Microsoft.

Für größere Organisationen wird Microsoft 365 Enterprise mit Office 365 Enterprise, Windows 10 Enterprise und Enterprise Mobility + Security angeboten.

Die zweite Lösung, Microsoft 365 Business, wurde für kleine bis mittlere Unternehmen zusammengestellt. Die Software unterstützt bis zu 300 Nutzer und integriert Office 365 Business Premium in maßgeschneiderte Management und Security Features von Windows 10 und Enterprise Mobility + Security. Previews von Microsoft 365 Business sind ab dem 2. August 2017 verfügbar.



Im Blog von Microsoft erfahren Sie mehr über Microsoft 365.

Microsoft Azure Stack ist da


Microsoft hat Inspire mit dem Launch von Microsoft Azure Stack eingeleitet, welches Unternehmen das Hosting einer eigenen hybriden Cloud ermöglicht. Azure Stack ist eine Erweiterung von Microsoft Azure und bringt die Flexibilität und Innovation des Cloud Computings in eine lokale Umgebung.

Als Hardware-Partner entwickeln Dell, HP und Lenovo jetzt integrierte Systeme, um Azure Stack und Host Apps neben einer bestehenden Unternehmensinfrastruktur ausführen zu können. Die ersten Azure Stack Systeme sind bereits verfügbar.



Freitag, 30. Juni 2017

5 Tipps für Ihre TOGAF Prüfung



von Caroline Metzen

TOGAF ist einer der wichtigsten Enterprise Architecture Standards und wird von führenden Unternehmen aus aller Welt verwendet. Mit TOGAF sind Sie in der Lage, eine flexible und konsistente Unternehmensarchitektur zu entwickeln und Best Practices anzuwenden.




Um zu belegen, dass Sie eine TOGAF Architektur implementieren können, benötigen Sie eine offizielle Zertifizierung. Dafür müssen Sie die Level 1 & Level 2 TOGAF Prüfungen erfolgreich abschließen. Für ein erfolgreiches Ergebnis ist viel Vorbereitung notwendig – wenn Sie durch eine der beiden Prüfungen durchfallen, erreichen Sie nicht das nötige Gesamtergebnis, können die Prüfung aber nachholen.

Wir haben die wichtigsten Tipps zusammengestellt, um beide Prüfungen erfolgreich zu bestehen und die TOGAF 9.1 Zertifizierung zu erlangen!


1. Achten Sie auf Ihr Zeitmanagement während der Prüfung


In der TOGAF Prüfung haben Sie nur begrenzt Zeit, um alle Aufgaben abzuschließen. Es ist wichtig, die Zeit nicht aus den Augen zu verlieren und effizient zu nutzen. Beachten Sie, wieviel Gesamtzeit Ihnen zur Verfügung steht:

Level 1: 60 Minuten - 40 Multiple Choice Fragen
Level 2: 90 Minuten - 8 Szenario Aufgaben

Damit haben Sie im Level 1 Examen durchschnittlich nur 90 Sekunden pro Frage, um Ihre Entscheidung zu treffen. Verwenden Sie nicht zu viel Zeit für einzelne Fragen, sonst geraten Sie am Ende in Zeitnot.

Sollten Sie am Ende der Level 1 Prüfung noch etwas Zeit übrig haben, springen Sie nicht sofort zu Level 2 – die Extrazeit wird nicht auf die 90 Minuten aufgerechnet, Sie erhalten insgesamt also nicht mehr Zeit für Level 2. Außerdem können Sie nicht mehr zu Level 1 zurückkehren, wenn Sie dieses einmal abgeschlossen haben.


2. Verschwenden Sie keine Zeit bei schwierigen Fragen


Es macht keinen Sinn, zu lange über schwierige Fragen nachzudenken, solange es einfachere Fragen gibt, die Sie leicht beantworten können – am Ende geben alle Fragen die gleiche Punktzahl.

Beantworten Sie daher zunächst alle Fragen, die Ihnen leicht fallen. Markieren und überspringen Sie die schwierigeren Aufgaben zunächst. Am Ende können Sie sich den vorher übersprungenen, zeitaufwendigeren Fragen zuwenden. Kehren Sie aber nicht zu Fragen zurück, auf die Sie definitiv keine Antwort wissen – damit würden Sie nur wertvolle Zeit verschwenden. Hier bleibt Ihnen nichts anderes übrig als zu raten.

Die Mindestpunktzahl, um Level 1 zu bestehen, liegt bei 55 Prozent. Das bedeutet, dass Sie letztendlich nur 22 der 40 Multiple-Choice Fragen richtig beantworten müssen.


3. So lösen Sie die Level 2 Szenario Aufgaben


Anders als in Level 1 ist die Level 2 Prüfung im Open-Book-Format – Sie erhalten eine elektronische Ausgabe des TOGAF Standards innerhalb der Prometric Testsoftware.

Die TOGAF Level 2 Prüfung besteht aus 8 Szenarien mit jeweils vier möglichen Multiple-Choice Antworten. Die korrekte Antwort gibt 5 Punkte, die am nächsten liegende 3 Punkte, die zweitnächste 1 Punkt und die letzte 0 Punkte.

Beantworten Sie jedes Szenario mit der Antwort, die den TOGAF Standard am besten wiedergibt. Insgesamt können in diesem Teil 40 Punkte erreicht werden. Mit 60 Prozent, also 24 Punkten, bestehen Sie die Prüfung.

Um die Szenarien zu beantworten, müssen Sie diese zunächst sorgfältig analysieren und verstehen. Überlegen Sie, welche Phasen des Architecture Development Method (ADM) Cycle relevant und welche Stakeholder betroffen sind. 

Bildeigentum von The Open Group Blog

Bevor Sie eine Wahl treffen, streichen Sie die Antworten, die Sie ausschließen können, und arbeiten Sie sich rückwärts zur logischsten Antwort vor.

Achten Sie darauf, sich nicht zu lange in die bereitgestellten TOGAF PDF Dokumente zu vertiefen. Nutzen Sie diese lediglich als Quelle, um kurz eigene Wertungen zu überprüfen.


4. Persönliche Erfahrungen sind nicht immer korrekt


Für erfahrene Teilnehmer kann es verlockend sein, persönliche Berufserfahrungen in die Prüfung einfließen zu lassen. Um zu bestehen, müssen Sie den vorgegebenen TOGAF Standard aber Wort für Wort verinnerlichen und umsetzen.

In der Prüfung kommt es nicht auf Interpretationen an. Die richtige Antwort ist immer diejenige, die die korrekte Implementierung des TOGAF Frameworks wiedergibt, und nicht, was nach Ihren eigenen Erfahrungen die beste Lösung wäre.


5. Nutzen Sie verfügbare Prüfungsressourcen


Es stehen zahlreiche Ressourcen für Ihre Prüfungsvorbereitung zur Verfügung – darunter auch viele kostenlose, von TOGAF Übungstests bis hin zu Informationsvideos.

Kostenlose TOGAF Materialien und Übungsfragen (teilweise für ältere TOGAF Versionen) finden Sie zum Beispiel hier:



Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.

Donnerstag, 1. Juni 2017

Sieben neue Microsoft MCSA und MCSE Zertifizierungen veröffentlicht



von Caroline Metzen

Microsoft hat die Veröffentlichung von sechs neuen MCSA und einer neuen MCSE Zertifizierung bekanntgegeben und erweitert damit die Bereiche Azure, Big Data, Business Intelligence (BI) und Dynamics.

Die neuen Zertifizierungen und Kurse unterstützen Microsoft Partner darin, Kenntnisse in den genannten Technologien zu erweitern und zu validieren.

Die veröffentlichten Zertifizierungen ermöglichen außerdem neue Zertifizierungspfade zu den bestehenden MCSEs, während die Fähigkeiten gleichzeitig an aktuelle Kompetenzbereiche angepasst werden können.

Die neuen Zertifizierungen


MCSA: Microsoft Dynamics 365

Der MCSA: Microsoft Dynamics 365 ist eine von drei neuen Dynamics 365 Zertifizierungen. Der MCSA belegt Ihre Expertise in den Bereichen Upgrade, Konfiguration und Anpassung der neuen Microsoft Dynamics 365 Plattform.

Zurzeit gibt es noch keine MOCs für diese Zertifizierung. Bis dahin unterrichten wir mit eigenen Firebrand Materialien, die Sie auf die folgenden zwei Prüfungen vorbereiten:
  • MB2-715: Microsoft Dynamics 365 Customer Engagement Online Deployment
  • MB2-716: Microsoft Dynamics 365 Customization and Configuration

Die Zertifizierung qualifiziert erfolgreiche Teilnehmer für Positionen als Dynamics 365 Entwickler, Implementierungsberater, Technical Support Engineer oder Systemadministrator.

Gleichzeitig dient dieser MCSA als eine der Voraussetzungen für den MCSE: Business Applications.

MCSA: Microsoft Dynamics 365 for Operations

Eine weitere neue Dynamics 365 Zertifizierung ist der MCSA: Microsoft Dynamics 365 for Operations, der sich auf die Fähigkeiten zum Management einer Microsoft SQL Server Datenbank und zur Einrichtung von Microsoft Dynamics 365 konzentriert.

Folgender MOC wird abgedeckt:
  • 20764: Administering a SQL Database Infrastructure

Für den zweiten Teil ist noch kein MOC vorhanden, im Firebrand Kurs wird daher eigenes Material verwendet.

Um die Zertifizierung zu erhalten, müssen folgende Prüfungen abgelegt werden:
  • 70-764: Administering a SQL Database Infrastructure
  • MB6-890: Microsoft Development AX Development Introduction

Die Zertifizierung belegt die nötige technische Kompetenz für Positionen beispielsweise als Dynamics 365 Entwickler, Solutions Architect oder Implementer.

Wie der MCSA: Microsoft Dynamics 365 ist auch diese Zertifizierung eine Vorstufe für den neuen MCSE: Business Applications.

MCSE: Business Applications

Eine MCSE Zertifizierung bescheinigt fortgeschrittene Kenntnisse einer Technologie. Der MCSE: Business Applications belegt die Kompetenz auf Expertenniveau in der Installation, dem Betrieb und dem Management von Microsoft Dynamics 365 Technologien in einer Unternehmensumgebung.

Um diese Zertifizierung zu erhalten, müssen Sie zunächst entweder den MCSA: Microsoft Dynamics 365 oder den MCSA: Microsoft Dynamics 365 for Operations erlangen. Anschließend wählen Sie eine der folgenden Prüfungen:
  • MB2-717: Microsoft Dynamics 365 for Sales
  • MB2-718: Microsoft Dynamics 365 for Customer Service
  • MB6-892: Microsoft Dynamics AX - Distribution and Trade
  • MB6-893: Microsoft Dynamics AX - Financials

Eine MCSE: Business Applications Zertifizierung eignet sich beispielsweise für Dynamics 365 Entwickler, Implementierungsberater, Technical Support Engineers oder Systemadministratoren.

MCSA: Big Data Engineering

Der MCSA: Big Data Engineering belegt Fähigkeiten in der Gestaltung und Implementierung von Big Data Engineering Workflows mit dem Microsoft Cloud System und Microsoft HD Insight.

Folgende MOCs werden abgedeckt:
  • 20775A: Perform Data Engineering on Microsoft HDInsight – erwartet 28/6/2017
  • 20776A: Engineering Data with Microsoft Cloud Services – erwartet im August 2017

Der MCSA schließt mit diesen Prüfungen ab:
  • 70-775: Perform Data Engineering on Microsoft HD Insight – zurzeit in Beta
  • 70-776: Engineering Data with Microsoft Cloud Services – erwartet in Q1 2018

Die Zertifizierung richtet sich an Data Engineers, Data Architects, Data Scientists und Data Developers.

Der MCSA ist eine Vorstufe für den MCSE: Data Management and Analytics.

MCSA: BI Reporting

Der MCSA: BI Reporting fokussiert das Verständnis von Datenanalysen mit Power BI. Vermittelt werden die Fähigkeiten zur Erstellung und Verwaltung von Enterprise Business Intelligence Lösungen.

Folgende MOCs werden abgedeckt:
  • 20778A: Analyzing Data with Power BI
  • 20768B: Developing SQL Data Models

Der MCSA schließt mit diesen Prüfungen ab:
  • 70-778: Analyzing Data with Power BI – erwartet in Q1 2018
  • 70-768: Developing SQL Data Models

Die Zertifizierung richtet sich an Datenbank-Professionals, die Enterprise BI Lösungen entwickeln und Daten mit alternativen Methoden darstellen müssen.

Der MCSA ist eine Vorstufe für den MCSE: Data Management and Analytics.

MCSA: Azure Database Development

Der MCSA: Azure Database Development beinhaltet die Kenntnisse zum Aufbau und zur Implementierung von NoSQL Lösungen mit DocumentDB und Azure Search für die Azure Data Platform.

Folgende MOCs werden abgedeckt:
  • 40441: Designing and Implementing Cloud Data Platform Solutions
  • 20777: Implementing NoSQL Solutions with DocumentDB and Azure Search – erwartet im August 2017

Der MCSA schließt mit diesen Prüfungen ab:
  • 70-473: Designing and Implementing Cloud Data Platform Solutions
  • 70-777: Implementing NoSQL Solutions with DocumentDB and Azure Search – erwartet in Q1 2018

Die Zertifizierung richtet sich an spezialisierte Professionals, die ihre Fähigkeiten in der Entwicklung von NoSQL Lösungen für die Azure Data Platform belegen möchten.

Der MCSA ist eine Vorstufe für den MCSE: Data Management and Analytics.

MCSA: Data Science

Diese Zertifizierung konzentriert sich auf Kenntnisse rund um Microsoft Azure sowie Big Data mit R Server und SQL R Services. Sie behandelt die Verarbeitung und Analyse großer Datenmengen mit R und die Nutzung von Azure Cloud Services zum Aufbau und Einsatz intelligenter Lösungen.

Folgende MOCs werden abgedeckt:
  • 20773A: Analyzing Big Data with Microsoft R – in Entwicklung
  • 20774A: Perform Cloud Data Science with Azure Machine Learning – in Entwicklung

Der MCSA schließt mit diesen Prüfungen ab:
  • 70-773: Analyzing Big Data with Microsoft R – zurzeit in Beta
  • 70-774: Perform Cloud Data Science with Azure Machine Learning – zurzeit in Beta

Die Zertifizierung ist eine Vorstufe für den MCSE: Data Management and Analytics und eignet sich vor allem für Data Science oder Data Analyst Positionen.


Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.

Donnerstag, 18. Mai 2017

Firebrands Cybercrime-Training im BBC

Letzte Woche wurde Firebrands Cybercrime-Training in Großbritannien in den BBC Breakfast News vorgestellt.
Die Zuschauer erhielten einen exklusiven Einblick in das Training und die Ausbildung nicht-technischer Polizisten in den Bereichen Cybersecurity-Ermittlungen und forenische Techniken, um Cyberkriminelle aufzuspüren.

Der führende BBC Technologie-Reporter Rory Cellan-Jones begleitete ein Polizeiteam bei der Aufspürung eines simulierten Hacker-Verstecks, der Suche nach versteckten Geräten und der Sammlung forensischer Beweise, um den Cyberkriminellen zu identifizieren.




In Großbritannien wurden seit 2014 bereits 659 Polizisten von Firebrand im Cybercrime-Training ausgebildet.



Freitag, 28. April 2017

Was Sie über die DSGVO/GDPR wissen sollten



von Caroline Metzen

Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (GDPR - General Data Protection Regulation) gilt ab dem 25. Mai 2018. Unternehmen sollten frühzeitig anfangen, sich auf die neuen Richtlinien vorzubereiten.

Im November 2016 wurde die Tesco Bank Opfer einer Cyberattacke, bei der 2,5 Millionen Pfund von mehr als 20.000 Kundenkonten gestohlen wurden. Sollte das Information Commissioner’s Office (ICO) entscheiden, dass Tesco sich nicht an vorgeschriebene Sicherheitsvorkehrungen gehalten hat, um persönliche Kundendaten zu schützen, droht eine Strafe von bis zu 500.000 Pfund. Unter der neuen EU-Verordnung können für einen solchen Verstoß dagegen bis zu 1,9 Milliarden Pfund fällig werden.

Ab Mai 2018 gilt die neue, strengere Datenschutz-Verordnung. Verstöße können hohe finanzielle Strafen nach sich ziehen. Unternehmen, die personenbezogene Daten von EU-Bürgern nutzen oder speichern, müssen daher entsprechende Vorbereitungen treffen.

Wir haben für Sie vorab die wichtigsten Dinge zusammengestellt, die Sie über die Verordnung wissen müssen, um sich auf die Implementierung in 2018 vorzubereiten.


1. Verstehen Sie, wen die DSGVO/GDPR betrifft


Sobald Sie mit Daten von EU-Bürgern zu tun haben, ist die DSGVO auf Sie anwendbar, unabhängig vom Standort Ihres Unternehmens. Für alle Unternehmen weltweit gilt in dem Fall der gleiche Sicherheitsstandard. Damit kann auch rechtlich gegen diese vorgegangen werden, egal in welcher geografischen Region sie ansässig sind.

Bereits 70% der Unternehmen rechnen damit, Ihre Ausgaben erhöhen zu müssen, um die neuen Vorschriften zur Datensicherheit erfüllen zu können. (Quelle: Ovum)


2. Verstehen Sie, was zu personenbezogenen Daten zählt


Die DSGVO weitet die Definition von personenbezogenen Daten aus. Der Data Protection Act 1998 (DPA) versäumte beispielsweise die Identifizierung von genetischen und biometrischen Informationen als personenbezogene Daten – die DSGVO berücksichtigt hingegen auch diese.

Die breite Definition bedeutet, dass nun fast alle Kundeninformationen zur Kategorie der “personenbezogenen Daten” zählen. Ihr Unternehmen muss die signifikanten Veränderungen der kommenden Regulierung verstehen, alle Daten ausreichend sichern und so Strafen vermeiden.

3. Prüfen Sie die AGB Ihres Unternehmens


Die DSGVO führt neue Richtlinien zur Notwendigkeit einer expliziten Einwilligung vor der Nutzung von Daten ein. Unternehmen sollen für die Aufforderung zur Einwilligung eine einfachere und verständliche Sprache wählen und deutlicher machen, wie die Daten verwendet werden. Zu lange, unklare und komplizierte AGB werden nicht mehr zugelassen.

EU-Bürger erhalten einen größeren Einfluss darauf, was mit ihren Daten passiert, einschließlich der Löschung und Weitergabe der Daten.

Eingeführt wird außerdem das Prinzip der Datenminimierung: Unternehmen dürfen Daten nicht länger behalten als unbedingt nötig. Damit soll unter anderem verhindert werden, dass die Art der Datennutzung sich zu einem späteren Zeitpunkt im Vergleich zum ursprünglich vereinbarten Nutzungszweck ändert. Dazu müssen Unternehmen zukünftig noch einmal gezielt nach Erlaubnis fragen.

4. Sie müssen Privacy Impact Assessments durchführen


Nach der DSGVO/GDPR müssen für jedes Projekt, bei dem ein Risiko von Datenschutzverstößen besteht, Privacy Impact Assessments (PIAs) durchgeführt werden.

Projekte, die mit personenbezogenen Informationen zu tun haben, dürfen nicht gestartet werden, bevor eine Risikoeinschätzung vorgenommen wurde. Ihr Unternehmen muss eng mit einem Datenschutzbeauftragten zusammenarbeiten, um Compliance in allen Projekten zu gewährleisten.

Sicherheit muss als Kernvoraussetzung in allen Projekten implementiert werden.

5. Sie könnten einen Datenschutzbeauftragten benötigen


Die EU DSGVO macht Richtlinien nicht länger von der Unternehmensgröße oder Mitarbeiterzahl abhängig.

Wenn Ihre Organisation in eines der folgenden drei Szenarien passt – beschrieben in Artikel 37 – ist es Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten einzusetzen. Die Benennung eines Datenschutzbeauftragten ist notwendig, wenn die Kernaktivitäten Ihrer Organisation eine der folgenden Tätigkeiten beinhalten:
  • Verarbeitung personenbezogener Daten durch Behörden
  • Regelmäßige und systematische Überwachung von Personen
  • Umfangreiche Verarbeitung besonderer Daten, z.B. biometrischer oder genetischer Daten

Die Aufgabe des Datenschutzbeauftragten ist es, die betriebliche Compliance zu den Regularien zu überwachen und alle Ergebnisse an die höchste Management-Ebene zu berichten. Eine Studie der International Association of Privacy Professionals (IAPP) schätzt, dass in den nächsten zwei Jahren weltweit 75.000 Datenschutzbeauftragte bzw. Data Privacy Officers (DPOs) eingesetzt werden müssen.

Für diejenigen mit mindestens zwei Jahren Erfahrung im Bereich Datenschutz eignet sich beispielsweise die Certified Data Protection Officer Zertifizierung, um die Kenntnisse zur Erfüllung der Datenschutzverordnung zu erlangen.

6. Regelmäßiges Reporting und Monitoring ist notwendig


Zusätzlich zum Umgang mit Daten regelt die DSGVO auch die Art und Weise, wie Ihr Unternehmen bei einem Sicherheitsvorfall oder Verstoß reagieren muss.

Dies beinhaltet die Notwendigkeit, Datenschutzverletzungen innerhalb von 72 Stunden nach der Entdeckung an die lokalen Datenschutzbehörden zu melden.

Auf diese Weise werden Organisationen dazu angehalten, proaktiv bei der Identifizierung und dem Reporting von Sicherheitsvorfällen vorzugehen. Tools und Prozesse müssen eingesetzt werden, um ein entsprechendes Monitoring rund um die Uhr zu ermöglichen.


Bereiten Sie sich jetzt vor


Sie haben noch etwa ein Jahr Zeit, um sich auf die DSGVO/GDPR vorzubereiten. Wie beschrieben können umfangreiche Änderungen an der Art, wie Ihr Unternehmen Daten sammelt, bearbeitet, sichert und teilt, notwendig sein, um weitreichende finanzielle Strafen zu vermeiden.


Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.

Donnerstag, 30. März 2017

Das ist die diesjährige Gewinnerin von Free Training for Life

Die vierte Runde unseres „Free Training for Life“ Gewinnspiels ist beendet. Mehr als 14.000 Teilnehmer aus 104 Ländern haben an der Verlosung teilgenommen – der Gewinner kann alle Kurse aus unserem Portfolio kostenlos für den Rest seines Lebens besuchen.

Nach den Gewinnern Mario, Joseph und Darren aus den letzten drei Jahren wurde jetzt das Gewinnerlos der vierten Runde gezogen!

And the Winner is…


Die Gewinnerin der Runde 2016/2017 ist Jennifer Hamling-Hills! Jennifer ist Projektkoordinatorin in Großbritannien und erhält ab jetzt kostenfreien Zugang zu einer Vielzahl intensiver, professioneller Trainings verschiedener führender Anbieter – einschließlich Microsoft, EC-Council, CompTIA, ISACA, Cisco, The Open Group, AXELOS und viele weitere.

"Unglaublich, ich muss mich erst noch beruhigen! Es war ein bisschen surreal für mich, als ich in die engere Wahl gekommen bin, während ich Urlaub in Spanien gemacht habe. Am nächsten Tag wurde mir Bescheid gegeben, das war fantastisch. Ich bin immer noch ganz aufgeregt", sagt Jennifer.


"Die neuen Fähigkeiten helfen mir und meinem Lebenslauf, viel attraktiver für mögliche Arbeitgeber zu werden und meine Gehaltsmöglichkeiten in den kommenden Jahren zu steigern. Ich bin zu 100% fokussiert auf meine neuen Lernziele."

Womit anfangen?


Mit mehr als einem Jahrzehnt an Arbeitserfahrungen im Projektmanagement wollte Jennifer schon immer offizielle Qualifikationen für Ihre Kenntnisse erlangen.

Jennifers erstes Ziel ist die PRINCE2 Foundation and Practitioner Zertifizierung, um die Implementierung von skalierbaren, prozessbasierten Ansätzen des Projektmanagements zu erlernen.
Außerdem interessant für sie sind die PRINCE2 Agile und die BCS International Diploma in Business Analysis Zertifizierungen. Auf lange Sicht möchte sie gerne einige professionelle Microsoft Trainings ablegen, um ihre SharePoint und Office 365 Fähigkeiten zu erweitern und zu belegen.

"Das ist für mich der Start von etwas Großem. Ich kann es kaum erwarten, loszulegen."

Schließen Sie sich Jennifer an!


Die neue Runde unseres Gewinnspiels hat gerade gestartet. Schließen Sie sich Jennifer an und nutzen Sie Ihre Chance auf kostenloses Training für den Rest Ihres Lebens.

Hier können Sie teilnehmen. Erhöhen Sie Ihre Chancen und erhalten Sie zusätzliche Lose, indem Sie Ihre persönliche URL mit Freunden und Familie teilen.




Freitag, 17. März 2017

Die besten IT-Security Zertifizierungen



von Caroline Metzen

Das Thema IT-Security ist nach wie vor hochaktuell – der wachsenden Anzahl an professionell ausgeführten Hackerangriffen und Cyberkriminalität sind im vergangenen Jahr zahlreiche Unternehmen und sogar internationale Großkonzerne zum Opfer gefallen.

Die besten IT-Security Zertifizierungen
Auf dem Markt wird daher eine Vielzahl von Security Zertifizierungen angeboten, um IT Professionals entsprechend zu schulen und zu qualifizieren. Die verschiedenen Zertifizierungen eignen sich dabei für unterschiedliche Schwerpunkte, Technologien und Vorkenntnisse.

Finden Sie in unserer Kurzübersicht heraus, welche Qualifikation für Informationssicherheit und Cybersecurity am besten zu Ihnen passt!


  • (ISC)2 CISSP: Der CISSP ist eine der bekanntesten und anspruchsvollsten Zertifizierungen in der IT-Security. Die Zertifizierung ist ideal für Professionals im IT-Management und in CISO Positionen, die fortgeschrittene Fähigkeiten sowohl in der Technik als auch im Management von Sicherheitsfragen benötigen.
  • EC-Council Certified Ethical Hacker: Ethische Hacker simulieren Angriffe auf unternehmenseigene Systeme und Netzwerke, um bestehende Sicherheitslücken aufzudecken und zu schließen. Die wichtigste Qualifikation in diesem Bereich ist der Certified Ethical Hacker von EC-Council.
  • EC-Council Certified Security Analyst (ECSA): Die ECSA Zertifizierung baut auf den Grundlagen des CEH auf und vertieft das Wissen über Penetration Tests und die Analyse von Schwachstellen in Organisationen.
  • (ISC)2 Certified Cloud Security Professional (CCSP): Während der Markt für Cloud Computing weiter wächst, werden zunehmend Professionals mit Cloud Security Skills gesucht, um mit den aufkommenden Sicherheitsproblemen umzugehen. Die Qualifikation als CCSP liefert Ihnen detaillierte Kenntnisse über die Sicherheit von Informationen und Daten in Cloud Umgebungen.
  • DEKRA Datenschutzbeauftragter: Wenn Sie sich stärker auf den Bereich Datenschutz und deutsche Gesetze in diesem Bereich konzentrieren möchten, können Sie sich als Fachkraft für Datenschutz zertifizieren lassen. Sie lernen alles über die Grundlagen und Aufgaben eines Datenschutzbeauftragten in Organisationen.
  • ISACA Certified Information Security Manager (CISM): Diese Zertifizierung eignet sich vor allem für Professionals mit Management-Verantwortung. Erfahrene Führungs- und Fachkräfte erhalten die Fähigkeiten, Sicherheitskonzepte in Unternehmen zu gestalten, umzusetzen und zu steuern.
  • ISACA Certified Information Systems Auditor (CISA): Für diese Qualifikation werden Kenntnisse im Bereich IS-Audit, Revision, Kontrolle und Sicherheit vermittelt. Der CISA gilt als einer der wichtigsten, weltweit anerkannten Standards für Auditing-Experten.
  • CompTIA Security+: In einer Security+ Schulung erhalten Sie alle wichtigen Sicherheitsgrundlagen und –fähigkeiten. Idealerweise verfügen Sie bereits über eine CompTIA A+ und/oder Network+ Zertifizierung oder gleichwertige Vorkenntnisse.

Über den Autor:
Caroline Metzen schreibt für Firebrand Training über eine Reihe von IT-bezogenen Themen. Diese umfassen Prüfungen, IT-Training, IT-Zertifizierungen und -Trends, Projektmanagement, Karriereberatung und die IT-Branche.